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Karl-Heinz Rummenigge übt Kritik an Südamerikas Verbänden
Karl-Heinz Rummenigge ist seit 2002 Vorstandschef des FC Bayern © Getty Images

Der Vorstandschef des FC Bayern will den derzeit gesperrten UEFA-Präsidenten nicht fallen lassen. Man müsse ihm die Chance geben, "seinen Namen wieder reinzuwaschen".

Karl-Heinz Rummenigge hat um Unterstützung für den derzeit für 90 Tage gesperrten UEFA-Präsidenten Michel Platini geworben.

"Es ist eine große Verantwortung des europäischen Fußballs gegenüber Michel Platini. Man darf nicht vergessen, er war bis heute ein großartiger Präsident", sagte der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern am Rande der Grundsteinlegung des neuen Nachwuchsleistungszentrums des souveränen Bundesliga-Tabellenführers.

Am Donnerstag hatten alle 54 Verbände der Europäischen Fußball-Union (UEFA) dem Franzosen bei einer Krisensitzung in Nyon (Schweiz) geschlossen ihr Vertrauen zugesichert und eine schnelle Aufklärung der Anschuldigungen bis "spätestens Mitte November" gefordert.

"Es war eine gute, seriöse und sehr konstruktive Sitzung. Dem Gremium ist glaubwürdig vermittelt worden, dass diese Zahlung nicht das ist, was vielleicht der eine oder andere in der Öffentlichkeit glaubt. Es handelt sich absolut nicht um eine Korruptionszahlung", sagte Rummenigge.

Der englische Verband FA entzog Platini am Freitag allerdings seine Unterstützung für die FIFA-Kandidatur.

Der Franzose war durch die Ethikkommission des Weltverbands FIFA ebenso wie FIFA-Präsident Joseph S. Blatter für 90 Tage gesperrt worden.

Grund ist eine bislang unerklärte Millionen-Zahlung des Schweizers an ihn im Jahr 2011.

Platini hatte umgehend angekündigt, seinen Namen reinwaschen und an seiner Kandidatur für die FIFA-Präsidentenwahl (26. Februar 2016) festhalten zu wollen.

"In diesen schwierigen Zeiten muss man ihm die Chance geben, dass er seinen juristischen Weg zu Ende geht und hoffen, dass er seinen Namen wieder reinwaschen kann", sagte Rummenigge.

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