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Ottmar Hitzfeld gewann 1997 mit Borussia Dortmund und 2001 mit dem FC Bayern die Champions League
Ottmar Hitzfeld fürchtet um den Ruf des deutschen Fußballs in der Welt © Getty Images

Der ehemalige Meistercoach fordert ein Ende der Schlammschlacht zwischen DFB-Präsident Wolfgang Niersbach und seinem Vorgänger Theo Zwanziger.

Der ehemalige Meistertrainer Ottmar Hitzfeld fordert aufgrund der Schlammschlacht zwischen Ex-DFB-Chef Theo Zwanziger und seinem Nachfolger Wolfgang Niersbach sowie der jüngsten Enthüllungen um angebliche schwarze Kassen bei der deutschen WM-Bewerbung für 2006 einen runden Tisch.

"Ich bin betroffen von der Art und Weise, wie jetzt beim DFB miteinander umgegangen wird. Alle Personen, die jetzt aufeinander losgehen, haben Märchen geschrieben und großartige Erfolge gehabt", sagte der 66-Jährige am Sonntag bei Sky90.

Alles sei auseinandergebrochen. Hitzfeld: "Es geht darum, dass man wieder an einem Tisch sitzen muss. Man muss alles unternehmen, damit das WM-Organisationskomitee wieder zusammenkommt, jemand die Sitzung moderiert und jemand die brennenden Fragen beantworten kann.

"Es geht um Glaubwürdigkeit, "die man wieder erarbeiten muss. Ich hoffe nicht, dass zu viel Glaubwürdigkeit verlorengegangen ist", so Hitzfeld.

Laut des einstigen Schweizer Nationaltrainers dürften persönliche Eitelkeiten "keine Rolle spielen. Zwanziger und Niersbach sollten sich mit den anderen OK-Mitgliedern wie Franz Beckenbauer und Otto Schily an einen Tisch setzen, diskutieren und für Transparenz sorgen. Das erwarten wir alle".

Es gehe um "den Ruf des deutschen Fußballs in der ganzen Welt", betonte der Lörracher.

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