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Sepp Blatter und Russlands Präsident Wladimir Putin © Getty Images

Der für 90 Tage suspendierte FIFA-Präsident Joseph S. Blatter hat angedeutet, dass es innerhalb der FIFA-Exekutive eine Absprache bei der Vergabe der umstrittenen WM-Endrunden 2018 und 2022 gegeben habe.

Es habe Einigkeit darüber geherrscht habe, die Turniere an Russland und die USA zu vergeben.

"Wir wären in den größten Ländern der Erde gewesen", sagte der Schweizer: "Alles war gut, bis Nicolas Sarkozy ein Treffen mit dem heutigen Emir von Katar hatte. Nach dem anschließenden Essen hat Michel Platini (UEFA-Präsident, wie Blatter suspendiert, Anm. d. Red.) gesagt, es wäre gut, 2022 nach Katar zu gehen", behauptete Blatter.

Danach seien "bei der geheimen Abstimmung" des Exekutivkomitees "vier Stimmen aus Europa von den USA an Katar" gewandert, teilte Blatter mit.

Der englische Verband, der sich ebenfalls um das Turnier 2018 beworben hatte, reagierte prompt. Man werde "der Sache auf den Grund gehen", sagte FA-Präsident Greg Dyke: "Aber ich vermute, er (Blatter, Anm. d. Red.) wird antworten, missverstanden worden zu sein."

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