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Michael Skibbe
Michael Skibbe hat in Griechenland einen Vertrag bis Dezember 2017 unterschrieben © Getty Images

Auf die Blamage in Luxemburg reagiert Griechenlands neuer Trainer Michael Skibbe mit Ernüchterung. Dennoch liefert ihm das Spiel "wichtige Aufschlüsse" für seine Arbeit.

Michael Skibbe hat sich nach seinem blamablen Debüt als Trainer der griechischen Nationalmannschaft ernüchtert, aber auch kämpferisch gezeigt.

"Natürlich bin ich sehr enttäuscht, vor allem vom Ergebnis", sagte der frühere Bundesliga-Trainer von Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen, Eintracht Frankfurt und Hertha BSC nach dem 0:1 (0:0) in Luxemburg der Bild am Sonntag: "Ich habe eine sehr verunsicherte Mannschaft vorgefunden. Aber ich habe nicht gedacht: Wo bin ich denn hier gelandet?"

Immerhin sprach der 50-Jährige von "wichtigen Aufschlüssen" durch die Pleite beim 146. der FIFA-Weltranglisten, gegen den Griechenland zuvor alle sechs Spiele gewonnen hatte: "Bis zum Start in die WM-Quali im nächsten Herbst haben wir viel Arbeit - der wichtigste Ansatzpunkt ist die Offensive. Da fehlt uns die Qualität im Abschluss. Das hatte ja schon die verkorkste EM-Quali gezeigt, aber eben jetzt auch das Spiel in Luxemburg."

In der EM-Qualifikation hatte der Europameister von 2004 in einer keineswegs starken Gruppe mit Nordirland, Rumänien, Ungarn, Finnland und den Färöern mit nur einem Sieg aus zehn Spielen den letzten Platz belegt.

In der Ausscheidung zur WM 2018 trifft das Skibbe-Team unter anderem auf den Weltranglisten-Ersten Belgien, dazu auf Bosnien-Herzegowina, Estland und Zypern.

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