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Franz Beckenbauer (l.) und Uli Hoeneß wurden 1974 zusammen Weltmeister
Franz Beckenbauer (l.) und Uli Hoeneß wurden 1974 zusammen Weltmeister © Getty Images

In der WM-Affäre stellt sich der ehemalige Bayern-Präsident Uli Hoeneß hinter seinen langjährigen Weggefährten Franz Beckenbauer. Auch BVB-Boss Watzke verteidigt den "Kaiser".

Der ehemalige Bayern-Präsident Uli Hoeneß steht in der Affäre um die WM 2006 zu Franz Beckenbauer.

"Franz Beckenbauer ist mein Freund und wird immer mein Freund bleiben", sagte Hoeneß der Bild.

Beckenbauer unterschrieb nach Aussage von DFB-Interimspräsident Rainer Koch eine dubiosen Vertragsentwurf, der möglicherweise die Bestechung des ehemaligen FIFA-Funktionärs Jack Warner regeln sollte.

Auch BVB-Boss Hans-Joachim Watzke stellte sich hinter Beckenbauer: "Bei allem, was man jetzt glaubt, über Franz Beckenbauer sagen zu können, darf man nicht vergessen, was er für den deutschen Fußball geleistet hat. Franz wollte die Weltmeisterschaft unter allen Umständen nach Deutschland holen. Nicht für sich, sondern für die Deutschen."

Leverkusens ehemaliger Manager Reiner Calmund sagte: "Franz hat als Spieler und Trainer den WM-Titel gewonnen. Er hat die Weltmeisterschaft nach Deutschland geholt - ist und bleibt eine Legende. Er hat persönlich für die 6,7 Mio gebürgt. Wenn Franz bei der Aufklärung helfen kann - dann sollte er es tun."

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