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Rafael Esquivel (l.) ist ehemaliger Chef des FVF
Rafael Esquivel (l.) ist ehemaliger Chef des FVF © Getty Images

Der frühere FIFA-Funktionär Rafael Esquivel wehrt sich weiter gegen seine Auslieferung in die USA und will stattdessen in seiner Heimat Venezuela vor Gericht gestellt werden.

Das sagte der Anwalt des 69-Jährigen, der in der Schweiz in Auslieferungshaft sitzt, der Zeitung El Universal.

Die Staatsanwaltschaft in Venezuela ist laut des Juristen aber bisher nicht auf den Vorschlag seines Mandanten eingegangen.

Das frühere Exekutivkomitee-Mitglied des südamerikanischen Kontinentalverbands CONMEBOL war zusammen mit sechs weiteren Funktionären des Weltverbandes am 27. Mai in Zürich festgenommen worden.

Die USA, die wegen Korruption ermitteln, hatten am 1. Juli das formelle Auslieferungsersuchen übermittelt.

Esquivel wird vorgeworfen, beim Verkauf von Marketingrechten für die Copa America der Jahre 2007, 2015, 2016, 2019 und 2023 Bestechungsgelder in Millionenhöhe angenommen zu haben.

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