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Prinz Ali will im kommenden Jahr FIFA-Präsident werden © Getty Images

Der Jordanier Prinz Ali bin Al Hussein rechnet sich bei der Wahl des neuen FIFA-Präsidenten gute Chancen aus und will den Fußball-Weltverband nach eigenen Worten ins "21. Jahrhundert führen". Er wolle, dass die FIFA "eine Service-Organisation wird", sagte Prinz Ali.

Der 39-Jährige möchte bei der Wahl am 26. Februar Nachfolger des Schweizers Joseph S. Blatter werden. Die weiteren Kandidaten sind Scheich Salman bin Ibrahim Al Khalifa (Bahrain), der Franzose Jérôme Champagne, UEFA-Generalsekretär Gianni Infantino (Schweiz) und der Südafrikaner Tokyo Sexwale.

Ende Mai war Prinz Ali als einziger Herausforderer gegen Blatter angetreten, hatte seine Kandidatur aber nach dem ersten Wahlgang zurückgezogen. Der Jordanier bekam 73, Blatter 133 Stimmen. Der Schweizer trat vier Tage später zurück.

"Ich bin davon überzeugt, dass die 209 Verbände diesmal die richtige Entscheidung treffen", sagte Präsidentschaftskandidat Prinz Ali der Nachrichtenagentur AFP: "Es wird lange dauern, die Reputation der FIFA wiederherzustellen." 

Der Präsident des jordanischen Fußball-Verbandes sieht sich vor der Abstimmung in der besten Position. "Wenn es keine Einflussnahme von außen oder Verstöße bei der Wahlprozedur gibt, werde ich gewinnen", sagte Prinz Ali: "Ich habe im Mai eine gute Gelegenheit verpasst. Wir könnten jetzt in einer ganz anderen Situation sein."

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