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Serdar Tasci steht in Russland vor einer ungewissen Zukunft
Serdar Tasci steht in Russland vor einer ungewissen Zukunft © Getty Images

Für türkische Profis in Russland wird es ungemütlicher. Der russische Verband erwägt das Verbot einer Vetragsverlängerung. Ein ehemaliger Stuttgarter könnte betroffen sein.

Der russische Fußball-Verband RFS erwägt im Zuge der Sanktionen gegen türkische Profis auch das Verbot einer Vertragsverlängerung bei russischen Vereinen.

"Die Sache wird überprüft und soll in den kommenden Tagen entschieden werden", teilte der RFS mit.

Laut Vorgabe des Sportministers Witali Mutko, auch RFS-Präsident und Mitglied des FIFA-Exekutivkomitees, dürfen die Vereine in der kommenden Wintertransferperiode keine Türken verpflichten und keine Trainingslager in der Türkei abhalten.

Für die derzeit in Russland spielenden Profis mit türkischem Pass soll es eine Art Bestandsschutz geben, sie dürfen zumindest ihre Verträge erfüllen.

Ein Verbot einer Vertragsverlängerung könnte auch den 14-maligen deutschen Nationalspieler Serdar Tasci von Spartak Moskau betreffen, der eine doppelte Staatsbürgerschaft besitzt.

"Im Moment würden die Sanktionen weder Tasci noch Gökdeniz Karadeniz treffen. Aber das wird überprüft", sagte Mutko. Karadeniz (Rubin Kasan) ist neben Tasci (Vertrag bis 2017) der einzige Türke in der Premjer Liga.

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