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München - Erstmals biegt Karl-Heinz Rummenigge gedanklich ab in Richtung einer europäischen Superliga der reichsten Vereine. Darauf könnten sich die Fans einstellen.

Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge bringt eine Liga der 20 besten, reichsten und mächtigsten Vereine Europas ins Spiel.

Teilnahmeberechtigt wären Mannschaften aus den fünf besten Ligen Primera Division, Premier League, Bundesliga, Serie A und Ligue 1.

Der Wettbewerb würde die Champions League ersetzen. SPORT1 zeigt ein mögliches Szenario.

Diese 20 Vereine könnten die Europa-Superliga gründen © Getty Images/SPORT1-Grafik: PHilipp Heinemann

England

Manchester United
Manchester City
FC Arsenal
FC Chelsea
FC Liverpool
Tottenham Hotspur

Spanien

Real Madrid
FC Barcelona
Atletico Madrid
FC Sevilla

Italien

Juventus
Inter Mailand
AS Rom

Frankreich

PSG
Olympique Lyon
Olympique Marseille

Deutschland

FC Bayern
Borussia Dortmund
FC Schalke
Leverkusen

Sportliche Kriterien spielen dabei natürlich eine wichtige Rolle – das Geld bestimmt aber letztlich, dass England sechs Vereine bekommt. Die Premier League nimmt an TV-Geldern aktuell fast dreimal so viel ein wie die Ligen in Spanien und Italien, fast fünfmal so viel wie die Bundesliga.

Spanien und Deutschland stellen je vier Klubs, Italien und Frankreich jeweils drei.

Um die größten Namen wie Manchester United, der FC Bayern oder der FC Barcelona gäbe es sicher keine Diskussion, dahinter jedoch stellen sich diverse Fragen.

Hat sich der AC Mailand durch die letzten schwachen Jahre aus der Elite gespielt? Was ist mit Vereinen wie dem AS Monaco, dem FC Valencia, dem VfL Wolfsburg oder Borussia Mönchengladbach?

Fragen, die schon bald konkret werden könnten. Denn wenn Rummenigge als Boss der European Club Association spricht, steckt Gewicht dahinter.

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