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Stade Rennes steht in der Runde der letzten 32 des Coupe de France. © SPORT1

Stade Rennes und Nizza liefern sich im Coupe de France einen Schlagabtausch mit allem, was dazugehört. Der Showdown vom Elfmeterpunkt zieht sich gehörig in die Länge.

Stade Rennes hat als letztes Team die Runde der letzten 32 des Coupe de France erreicht.

Der Siebte der Ligue 1 siegte bei Tabellen-Nachbar OGC Nizza (5.) in einer hochdramatischen Partie mit 9:8 (2:2, 1:1) nach Elfmeterschießen.

In der regulären Spielzeit brachte Alexandre Mendy Nizza in der 39. Minute mit 1:0 in Führung, welche die Hausherren lange Zeit- ab der 73. Minute nach der gelb-roten Karte für Vincent Koziello sogar dezimiert – erfolgreich verteidigten.

In der Folge wurden die Gäste dann aber immer druckvoller und kamen acht Minuten vor dem Ende durch Jeremie Boga zum Ausgleich.

In der anschließenden Verlängerung mobilisierten beide Teams noch einmal alle Kräfte und erarbeiteten sich gute Torgelegenheiten, turbulent wurde es aber wieder erst zum Ende hin.

Nach einem Traumtor in den Winkel von Benjamin Andre (113.) wähnten sich die Gäste bereits als Sieger, doch auch dieser Treffer sollte noch nicht den Schlusspunkt darstellen.

Drei Minuten vor dem Ende der Verlängerung entschied der Referee auf Strafstoß und Rot für Rennes' Romain Danze: Den fälligen Elfmeter ließ sich Ex-Nationalspieler Hatem Ben Arfa nicht entgehen und rettete sein Team damit ins Elfmeterschießen.

Auch in jenem lieferten sich beide Teams einen irren Showdown. Nach den fünf ersten Versuchen hatten beide Teams je zwei Fehlversuche stehen, und auch in der Folge zeigten beide Teams stets parallel Nerven, so dass erst nach insgesamt 18 Elfmetern Rennes als Sieger feststand.

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