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UEFA-Generalsekretär Gianni Infantino will FIFA-Präsident werden
UEFA-Generalsekretär Gianni Infantino will FIFA-Präsident werden © Getty Images

DFB-Interimspräsident Reinhard Rauball kündigt an: Er will dem Verbandspräsidium vor der Wahl des neuen FIFA-Präsidenten den Schweizer Gianni Infantino empfehlen.

UEFA-Generalsekretär Gianni Infantino kann bei der Präsidentenwahl des Weltverbands FIFA aller Voraussicht nach auf die Unterstützung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) bauen.

"Ich werde dem DFB-Präsidium empfehlen, Gianni Infantino als den Kandidaten zu wählen, den wir unterstützen wollen", sagte DFB-Interimspräsident Reinhard Rauball am Dienstag.

Die DFB-Spitze trifft sich am Mittwoch (20. Januar) in Frankfurt/Main.

Infantino sei "einer, der das Geschäft von der Pike auf kennt", sagte Rauball beim Neujahrsempfang der Deutschen Fußball Liga (DFL): "Er ist aus einer neuen Generation und vernetzt wie kaum ein Zweiter in der Branche."

Allerdings schränkte der Jurist auch ein: "Aber wir haben nur eine von 209 Stimmen."

Zuvor hatte auch DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock geäußert, die Unterstützung für den Schweizer liege "ja ein Stück weit auf der Hand".

Das DFB-Präsidium werde "das besprechen und dann bekannt geben". Im Anschluss werden Sandrock und Rauball nach Nyon reisen, wo am Freitag alle Verbände der Europäischen Fußball-Union (UEFA) zusammenkommen, um über die FIFA-Wahl am 26. Februar zu beraten.

Neben Infantino bewerben sich in Zürich der Südafrikaner Tokyo Sexwale, Scheich Salman bin Ibrahim al-Khalifa (Bahrain), der jordanische Prinz Ali bin Al Hussein und der frühere FIFA-Funktionär Jerome Champagne (Frankreich) um das höchste Amt im Weltfußball.

Der UEFA-"General" tritt an, weil der frühere UEFA-Präsident Michel Platini von der FIFA-Ethikkommission für acht Jahre gesperrt worden war.

Die Unterstützung des auf die Verbände einflussreichen UEFA-Exekutivkomitees, in dem Ex-DFB-Präsident Wolfgang Niersbach sitzt, hat Infantino sicher.

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