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Die Spieler von Accrington Stanley können den Halbzeitpfiff kaum fassen © Twitter.com/Jakzeh

In der vierten englischen Liga beweist ein Schiedsrichter denkbar schlechtes Timing: Während der Ball im Netz zappelt, bittet er schon in die Kabine. Die Aufregung ist riesig.

Im Aufstiegsrennen der vierten englischen Liga hat eine kuriose Schiedsrichterentscheidung für Wirbel gesorgt. Im Spiel zwischen dem AFC Wimbledon und Accrington Stanley verwehrte Schiedsrichter Trevor Kettle den Gästen den Treffer zum 1:0 auf ungewöhnliche Art und Weise.

Aus fünf Metern Entfernung setzte Stürmer Billy Kee den Ball ins linke Eck. Doch noch bevor die Kugel im Netz zappelte pfiff Kettle kurzerhand zur Halbzeitpause. Die Accrington-Spieler umlagerten den Schiedsrichter vergebens. Der Treffer zählte nicht. Im Aufstiegsrennen verlor das Auswärtsteam mit dem 0:0 wertvolle Punkte.

Entsprechend bedient war Accringtron-Trainer John Coleman bei BBC Radio Lancashire: "So etwas habe ich in 46 Jahren als Spieler und Trainer noch nicht erlebt. Er hat abgepfiffen, als der Ball auf dem Weg ins Netz war. Damit kann man nicht rechnen. Jeder hier ist entgeistert."

Doch Coleman zeigte Größe und verzieh dem Schiedsrichter. "Schiedsrichter machen Fehler, weil sie nur Menschen sind, und das ist es, was den Fußball so besonders macht", zeigte sich der Coach versöhnlich.

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