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Gianni Infantino folgte Sepp Blatter als FIFA-Präsident © Getty Images

FIFA-Präsident Gianni Infantino hat seine Pläne für die Aufstockung der WM verteidigt und die in seinen Augen "großartige" Qualifikation zur Europameisterschaft 2016 als Vorbild genommen.

"Die UEFA wurde kritisiert, dass die Qualifikation die langweiligste aller Zeiten werden würde", sagte Infantino dem US-Sportsender Fox: "Doch das genaue Gegenteil ist eingetreten: Viel mehr Mannschaften träumten von der Chance zur Qualifikation. Das war großartig und würde auch der Popularität der Weltmeisterschaft helfen."

Infantino hatte die Idee einer Aufstockung der Weltmeisterschaft von 32 auf 40 Mannschaften im Zuge des Wahlkampfs um die FIFA-Präsidentschaft angekündigt. Dies hat ihm womöglich wichtige Stimmen aus Afrika und Asien eingebracht, allerdings auch Gegenwind aus Deutschland. Eine Aufstockung würde wohl frühestens zur WM 2026 möglich werden.  

Zudem verteidigte Infantino die Diskussion um eine zu niedrige Entlohnung im Frauenfußball: "Es müssen hierbei viele verschiedene Elemente beachtet werden. Eine klare Antwort gibt es nicht." Besonders die Spielerinnen von Weltmeister USA akzeptieren die geringe Bezahlung nicht mehr und drohen sogar mit einem Boykott der Olympischen Spiele in Rio.

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