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Bei der Copa America unterliegt die USA mit Coach Jürgen Klinsmann. Kolumbien ein zweites Mal. Im Spiel um Rang drei reicht ein Tor zum Sieg.

Gastgeber USA hat bei der Copa America einen versöhnlichen Abschluss verpasst und das Spiel um Platz drei gegen Kolumbien mit 0:1 (0:1) verloren.

Die von Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann betreuten US-Fußballer hatten bereits im Auftaktspiel der Centenario-Auflage zum 100. Geburtstag der Südamerika-Meisterschaft mit 0:2 gegen die Cafeteros verloren.

Das Fazit von Klinsmann fiel trotzdem positiv aus: "Die Spieler haben heute gemerkt, dass sie mit ähnlichem Einsatz und der nötigen Aggressivität mit diesen Spitzenteams mithalten können. Unter die letzten Vier gekommen zu sein, ist ein großer Erfolg. Die Spieler können stolz auf sich sein."

Das Endspiel bestreiten in einer Neuauflage des Vorjahresfinales in der Nacht zum Montag Titelverteidiger Chile und Vize-Weltmeister Argentinien.

Bacca sorgt für Entscheidung

In einer abwechslungsreichen Partie mit zahlreichen Chancen auf beiden Seiten schloss Carlos Bacca (31.) eine von Kolumbiens Superstar James Rodrigues eingeleitete Traumkombination zum einzigen Treffer des Spiels ab.

Während Klinsmann diesmal John Brooks (Berlin) und Fabian Johnson (Mönchengladbach) nicht einsetzte, vergab der Neu-Hamburger Bobby Wood nach einer Stunde mit einem Pfostenschuss den möglichen Ausgleich.

Der für die Schlussviertelstunde eingewechselte Dortmunder Christian Pulisic wusste sich dagegen kaum in Szene zu setzen.

Die Kolumbianer, die 2001 im eigenen Land das einzige Mal die Copa America gewonnen hatten, beendeten das ältestes Nationenturnier der Welt zum vierten Mal nach 1987, 1993 und 1995 auf Platz drei.

Die USA wiederholten als beste Copa-Platzierung den vierten Rang von 1995, als es ebenfalls gegen Kolumbien ein 1:4 im "kleinen Finale" gab.

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