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Bournemouth v Valencia - Pre-Season Friendly
Benik Afobe wollte sein Länderspiel-Debüt für die demokratische Republik Kongo geben © Getty Images

Benik Afobe befindet sich bereits in Afrika, um sein Debüt für die demokratische Republik Kongo zu geben. Durch eine peinlichen Bock des englischen Verbands wird daraus nichts.

Eine peinliche Panne des englischen Fußball-Verbandes FA hat Benik Afobe um sein Länderspieldebüt für die demokratische Republik Kongo gebracht.

Der Stürmer des AFC Bournemouth, der in der Jugend für verschiedene englische Nachwuchs-Nationalmannschaften auflief, wollte ursprünglich in der Länderspielpause erstmals für das Geburtsland seiner Eltern auflaufen.

Doch die WM-Qualifikations-Partie gegen Guinea fand ohne ihn statt, weil die FA die für die Spielberechtigung benötigten Unterlagen an den "falschen"Kongo schickte.

Statt an die Demokratische Republik Kongo ging das Schreiben an die benachbarte Republik Kongo. Trotz ähnlichen Namens handelt es sich um zwei komplett voneinander unabhhänige Staaten.

"Die FA hat ganz einfach meine Unterlagen an den falschen Kongo geschickt", bilanzierte der enttäuschte Afobe, der sich bereits auf den Weg nach Afrika gemacht hatte.

"Es hat schon zehn Tage gebraucht, um die Sachen überhaupt zu verschicken. Und als die FIFA die Angelegenheit geklärt hatte, war das Spiel gegen Guinea bereits einen Tag vorbei."

Trotz des mehr als unglücklichen Starts hat sich an Afobes Plänen, für die demokratische Republik Kongo aufzulaufen, nichts geändert. Den Afrika-Cup im Januar hat er sich fest zum Ziel gesetzt.

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