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Leicester City v Sevilla FC - UEFA Champions League Round of 16: Second Leg
Die UEFA beschließt mehrere Änderungen bei seinem Kongress in Helsinki © Getty Images

Viele Neuerungen bei der UEFA: Die Amtszeit von Funktionären ist künftig begrenzt, zudem bekommt Karl-Heinz Rummenigge wohl einen Sitz im Exekutivkomitee.

Der Kongress der Europäischen Fußball-Union (UEFA) hat in Helsinki einstimmig eine Reihe von Reformen verabschiedet und macht Schluss mit "ewigen" Funktionären. Künftig gilt eine Amtszeitbeschränkung von maximal dreimal vier Jahren für die Mitglieder des Exekutivkomitees und den UEFA-Präsidenten. Die Reformen treten am 1. Juli in Kraft.

Dann dürfen zudem nur noch "aktive" Funktionäre, also (Vize-)Präsidenten und Generalsekretäre der Nationalverbände, ins Exko gewählt werden. 

Keine Angst vor Fortschritt

Die mächtige Klub-Vereinigung ECA bekommt im Exekutivkomitee zwei Sitze (mit Stimmrecht) - einen davon wird wahrscheinlich Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge besetzen, der wie Andrea Agnelli (Juventus Turin) bislang nur kooptiertes Mitglied war.

In die Statuten aufgenommen werden außerdem Zusätze zur Ethik und Good Governance. Für die Vergabe der UEFA-Wettbewerbe wird ein transparentes Bewerbungssystem eingeführt.

"Warum sollten wir uns davor fürchten, zu modernisieren und mit der Zeit zu gehen? Schließlich entsprechen Transparenz und Good Governance nicht nur dem Zeitgeist – sie sind auch lobenswerte und respektable Werte", sagte UEFA-Präsident Aleksander Ceferin: "Diese Veränderungen sind von wesentlicher Bedeutung, wenn wir unser Image aufpolieren, unsere Glaubwürdigkeit wieder herstellen und unsere Legitimität stärken wollen."

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