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Beim wiederholten Elfmeterschießen gehen die Spieler des HSV Hoek als Sieger vom Platz
Beim wiederholten Elfmeterschießen gehen die Spieler des HSV Hoek als Sieger vom Platz © Getty Images

Im niederländischen Pokal-Wettbewerb scheidet eine Mannschaft nach einem wiederholten Elfmeterschießen aus, obwohl sie drei Wochen vorher gewonnen hatte.

Unglückliches Pokal-Aus für einen niederländischen Drittligisten. 

Vor drei Wochen hatte sich der FC Lisse in der ersten Pokalrunde das Weiterkommen hart erarbeitet. Nach zwei Toren in der Nachspielzeit und einem 2:2 nach Ablauf der regulären Spielzeit gewannen sie das Elfmeterschießen gegen den HSV Hoek mit 5:4 und zogen in die zweite Runde ein.

Nun mussten die Schützen erneut antreten - auf Anweisung des niederländischen Fußball-Verbandes KNVB.

Schiedsrichter wendet falschen Modus an

Grund dafür: Der Schiedsrichter vor drei Wochen hatte die Schützen im neuartigen ABBA-Modus antreten lassen. Dieser funktioniert wie der Tie-Break beim Tennis. Laut KNVB muss im Pokal aber traditionell abwechselnd geschossen werden. 

Der FC Lisse hatte vor Gericht Einspruch gegen die Entscheidung eingelegt, dieser wurde jedoch abgewiesen. Beim zweiten Anlauf gewann dann der HSV Hoek mit 6:5. 

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