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Sion-Boss Christian Constantin attackierte Rolf Fringer vor laufender TV-Kamera
Sion-Boss Christian Constantin attackierte Rolf Fringer vor laufender TV-Kamera © SPORT1-Grafik: Imago/Teleclub Sport/iStock

Nach seiner Attacke auf TV-Experte Rolf Fringer wurde Sions Klubpräsident Christian Constantin mit einer empfindlichen Geldstrafe bestraft.

Der prügelnde Schweizer Klubpräsident Christian Constantin ist von der Disziplinarkommission der Schweizer Fußball-Liga SFL doppelt bestraft worden.

Der Chef des FC Sion wurde nach seiner Attacke auf den TV-Experten Rolf Fringer nach dem Ligaspiel am 21. September beim FC Lugano mit einer sofort wirkenden Stadionsperre von 14 Monaten sowie einer Geldstrafe von 100.000 Schweizer Franken (rund 86.700 Euro) belegt.

In der Urteilsbegründung hob die Kommission hervor, dass ein Klubpräsident in erhöhtem Maße verpflichtet sei, sich vorbildlich für Fair Play und Respekt einzusetzen. Christian Constantin habe in diesem Fall diese Pflicht grob verletzt und damit die Werte des Fußballs diskreditiert.

Auslöser für den Ausraster des 60-Jährigen war wohl Fringers Kritik im Sender Teleclub in den vorangegangenen Wochen, die Constantin nicht auf sich sitzen lassen wollte. Fringer, ehemaliger Trainer des VfB Stuttgart, hatte von Constantin am Spielfeldrand mehrere Schläge kassiert. Als er flüchten wollte, stolperte er über eine Kamera und ging zu Boden.

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