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Nabil Fekir erzielte in der laufenden Saison elf Tore für Olympique Lyon © Getty Images

Lyons Stürmer Nabil Fekir entscheidet sich für die französische Nationalmannschaft und gegen seine Heimat Algerien. Gespräche mit Deschamps spielen entscheidende Rolle.

Frankreichs Nationalmannschaft kann bei der Heim-EM 2016 auf den umworbenen Stürmer Nabil Fekir bauen.

Der 21-Jährige entschied sich, künftig für sein Geburtsland und nicht für Algerien, die Heimat seiner Eltern zu spielen. Fekirs Klub Olympique Lyon führt derzeit überraschend die Tabelle in Frankreich an, er selbst belegt mit elf Toren Rang vier in der Torschützenliste.

Fekir erklärte, dass die EURO 2016 bei seiner Entscheidung durchaus eine Rolle gespielt habe: "Ich habe große Lust, dort dabei zu sein."

Er habe in Gesprächen mit Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps gespürt, "dass er auf mich baut". Gleichwohl hätten ihn "viele Leute gedrängt", für Algerien zu spielen.

Sich gegen die Nationalmannschaft aus Nordafrika zu entscheiden, die bei der WM 2014 im Achtelfinale erst nach Verlängerung am späteren Weltmeister Deutschland gescheitert war, sei ihm "sehr schwer gefallen. Aber ich hoffe, dass jeder meine persönliche Entscheidung respektiert."

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