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Kevin Trapp bekommt bei Paris St. Germain ähnlich wenige Bälle aufs Tor wie der Weltmeister beim FC Bayern - und bewundert diesen daher für sein konstantes Topniveau.

Im DFB-Team sind der erstmals nominierte Kevin Trapp und Weltmeister Manuel Neuer ab sofort Konkurrenten, auf Vereinsebene sieht der Neuling von Paris St. Germain aber durchaus Parallelen zu Deutschlands Nummer eins.

"Mir geht es in Paris wie Manu in München. Er hat auch viele Spiele, in denen er wenig zu tun hat, in den entscheidenden Szenen aber da sein muss", sagte der 25-Jährige im Interview mit dem kicker.

Und schob nach: "Wenn du in einer solch dominanten Mannschaft spielst, dann musst du dich erst einmal daran gewöhnen, dass du nicht ständig die Bälle auf die Hütte bekommst und trotzdem im Spiel bist. Du musst immer konzentriert sein, um die wenigen Situationen in denen du gefordert wirst, auch meistern zu können."

Seinen entscheidenden Patzer aus der vergangenen Woche beim 0:1 von PSG in der Champions League bei Real Madrid hat er mittlerweile abgehakt.

"Das sah natürlich extrem dumm aus, geht klar auf meine Kappe, und solch ein Fehler ist für mich persönlich schwer zu akzeptieren. Aber es gehört einfach für einen Torhüter auch dazu. Die große Kunst ist, das schnell abzuschütteln und die Stärke zu haben, wieder schnell ins Spiel zu finden", erklärte er weiter.

In der Nationalmannschaft will sich der 1,89-Meter-Mann dennoch erst einmal hinter Neuer einreihen.

"Klar ist Manu die absolute Nummer eins, daran gibt es nichts zu rütteln. Er hat eine unfassbare WM gespielt und zeigte auch danach, dass er da ist, wenn er da sein muss. Seine konstante Qualität auf diesem Niveau muss man erst einmal erreichen", meinte Trapp, der sich bei den bevorstehenden Spielen gegen Frankreich und die Niederlande "ins Team einfügen" und den "ersten Schritt machen" möchte.

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