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Serge Aurier kam 2014 zu PSG © Getty Images

Nach seinem tätlichen Angriff gegen einen Polizisten ist PSG-Verteidiger Serge Aurier noch immer nicht auf freiem Fuß. Bei einer Verkehrskontrolle wurde der Ivorer handgreiflich.

Serge Aurier (23) vom französischen Meister Paris St. Germain bleibt nach seinem angeblich tätlichen Angriff auf einen Polizisten mindestens für die nächsten 24 Stunden im Gefängnis. Das berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP am Dienstagmittag.

Demnach muss er sich zudem im September vor Gericht verantworten.

Aurier war in der Nacht auf Montag vor einem Pariser Nachtclub verhaftet worden, er soll mit seinem Sportwagen den Verkehr behindert und sich anschließend der Polizeikontrolle widersetzt haben.

Nach AFP-Informationen bestreitet Aurier die Vorwürfe und stellt sich als Opfer dar. Er habe Schnittverletzungen an Stirn und Mund erlitten. Aus Sicht der Polizei sei der Ivorer "aggressiv" und "ziemlich herablassend" gewesen.

"Der Verein möchte daran erinnern, dass für seinen Spieler wie für jeden Bürger die Unschuldsvermutung gilt", teilte PSG in einer Stellungnahme am Dienstagabend mit: "Darüber hinaus unterstreicht der Klub seine Verpflichtung, Ordungskräfte und ihre Aufgaben, die sie mitunter in schwierige Bedingungen bringen, zu respektieren. Bis zu einer Gerichtsentscheidung wird es keinen weiteren Kommentar des Vereins geben."

Aurier war bereits im Februar mit einer verbalen Entgleisung gegen Trainer Laurent Blanc negativ aufgefallen. Der PSG-Coach verbannte den Abwehrspieler daraufhin für mehrere Wochen in die Reservemannschaft. Aurier entschuldigte sich später für seinen "dummen Fehler".

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