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Saint-Etienne - Die Partie zwischen Saint-Etienne und Rennes soll vor leeren Rängen stattfinden - bis Heimfans das Stadion stürmen und Bengalos zünden. Der Präsident ist bedient.

Die französische Ligue 1 kommt einfach nicht zur Ruhe: Nach dem Fan-Skandal bei der Partie zwischen SC Bastia und Olympique Lyon am vergangenen Sonntag sorgten nur eine Woche später Fans von AS Saint-Etienne für eine Spielunterbrechung.

Die Partie zwischen dem französischen Rekordmeister und Stade Rennes sollte nach Vorkommnissen im Derby zwischen Saint-Etienne und Lyon vor leeren Rängen ausgetragen werden - was die Fans der Gastgeber jedoch offenbar nicht akzeptieren wollten.

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Nach dem Stadionsturm verabschiedeten sich die Teams vorerst in die Kabine © Getty Images

Saint-Etiennes Präsident: "Katastrophal"

Nachdem sich zahlreiche Anhänger St. Etiennes schon vor Spielbeginn außerhalb des Stadions versammelten, drang eine größere Gruppe nach rund einer Viertelstunde Spielzeit beim Stand von 0:0 ins Stadioninnere ein und zündete in einer Ecke der Tribüne mehrere Bengalos.

Schiedsrichter und Liga-Vertreter entschieden sofort, das Spiel zu unterbrechen, um die unliebsamen Eindringlinge wieder hinauszubefördern.

"Es ist katastrophal, was hier passiert. Ich habe die Schnauze voll", sagte Saint-Etiennes Präsident Roland Romeyer bei beIN Sports. Er habe mit den Verantwortlichen gesprochen, die ihm zugesagt hätten, die Tribüne binnen fünf Minuten wieder zu verlassen.

Erinnerungen an Fan-Eklat beim SC Bastia

Wenig später konnten die Spieler den Rasen tatsächlich wieder betreten, nach etwas mehr als zehn Minuten Pause wurde die Partie fortgesetzt.

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Am vergangenen Wochenende hatten Anhänger des SC Bastia im Heimspiel gegen Lyon den Platz gestürmt und bereits beim Aufwärmen Gästespieler tätlich angegriffen.

Das Spiel war daraufhin mit rund 50 Minuten Verspätung angepfiffen worden und nach einem erneuten Platzsturm in der Halbzeitpause endgültig abgebrochen worden.

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