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Bastian Schweinsteiger wird gegen Montreal Impact zum Matchwinner für Chicago Fire
Bastian Schweinsteiger gelang bei seinem Debüt für Chicago Fire gleich ein Tor © Getty Images

Bastian Schweinsteiger wird nach dem ersten Sieg mit Chicago Fire gefeiert, lobt aber seine Mittelfeld-Kollegen. Die Spieler schwärmen vom Weltmeister.

Bastian Schweinsteiger hat mit Chicago Fire seinen ersten Sieg in der Major League Soccer (MLS) gefeiert. Mit dem Weltmeister in der Startformation kam Chicago gegen Columbus Crew zu einem 1:0 (1:0). Nemanja Nikolic (22.) erzielte das entscheidende Tor gegen den Tabellenführer der Eastern Conference.

Schweinsteiger wurde von den Fire-Fans erneut frenetisch gefeiert, gab sich aber bescheiden. "Ich bin nur ein Spieler", sagte er, "und ich versuche, so gut es geht zu helfen." Die Eingewöhnung laufe gut, meinte der 32-Jährige, "ich trainiere hart, will mich verbessern". Für Chicago gehe es jetzt darum, das Fußballspielen "ein bisschen mehr zu genießen".

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Schweinsteiger lenkt Fire-Spiel 

Schweinsteiger, zum Auftakt seines USA-Abenteuers beim 2:2 gegen Montreal Impact noch Torschütze, hielt sich in seinem zweiten Spiel mit Offensivaktionen etwas zurück. Der ehemalige Nationalspieler war aber erneut darum bemüht, dem Fire-Spiel Struktur zu verleihen. Einen Freistoß des deutschen Spielmachers parierte Gäste-Schlussmann Zack Steffen stark (76.).

Der frühere Münchner Schweinsteiger lobte vor allem die Zusammenarbeit mit Mittelfeld-Kollege Dax McCarty. "Es ist großartig, ihn hinter sich zu wissen", sagte er: "Er kann das Spiel sehr gut lesen, weiß genau, wohin er passen oder ob er den Ball halten muss."

Kollegen loben Schweinsteiger 

Doch auch für Schweinsteiger gab es Lob. "Er ist ein fantastischer Spieler, das hat man schon nach ein, zwei Trainingseinheiten gesehen", sagte Nikolic. Trainer Veljko Paunovic meinte: "Er ist noch in der Anpassungsphase, aber schon sehr, sehr wichtig, sehr gewitzt und intelligent."

Der Coach forderte, dass Schweinsteigers Mitspieler den neuen Star noch besser in Szene setzen müssten: "Wir müssen ihn noch näher vor das Tor bringen, damit er die Stürmer besser einsetzen kann."

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