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Jose Mourinho ist seit der vergangenen Saison zurück beim FC Chelsea © Getty Images

Chelseas Trainer Jose Mourinho hat sich nach dem 3:5 bei Tottenham Hotspur erneut mit dem Schiedsrichter angelegt.

Wegen eines Handspiels von Tottenhams Jan Vertonghen sei seiner Mannschaft ein eindeutiger Elfmeter verwehrt worden. Auch um ein angebliches Foul an Eden Hazard gab es Ärger.

"Als es 1:0 stand, hätte eine klare Aktion das 2:0 bringen können", sagte Mourinho zu der Handszene. Stattdessen gelang Tottenham später der Ausgleich.

Mit Blick auf die zweite Szene ging er Schiedsrichter Phil Dowd persönlich an: "Hazard, ehrlich wie immer, hat mir gesagt, dass es seiner Meinung nach keine Rote Karte und kein Elfmeter war. Das ist gut, bis auf die Tatsache, dass Herr Dowd zu langsam war, um dem Ball zu folgen."

Während des Spiels hatte die Chelsea-Bank fälschlicherweise geglaubt, Tottenhams Federico Fazio habe Hazard gefoult. "Dowd war 40 Meter entfernt, traf aber die richtige Entscheidung. Es war die Entscheidung aus zehn Metern, bei der er falsch lag", legte Mourinho nach und meinte damit das Handspiel.

Für seinen Spieler verlangte er besseren Schutz: "Menschen, die den Fußball in diesem Land lieben, müssen Eden Hazard lieben.

"Jetzt sprechen wir von zwei Spielen, in denen wir wegen zwei unglaublicher Schiedsrichter-Entscheidungen nur einen Punkt statt sechs geholt haben. Das ist schwer zu akzeptieren", sagte Mourinho.

Verschwörungstheorien kann der 51-Jährige gut, meist, um von Niederlagen abzulenken. Und die Pleite war eine krachende - erst zum zweiten Mal in seiner Trainer-Karriere kassierte ein Team Mourinhos fünf Gegentreffer. Zur Premiere war er 2010 mit Real Madrid 0:5 gegen den FC Barcelona untergegangen.

Immerhin ließ "The Special One" auch eine andere Deutung der Niederlage zu: "Wir haben Fehler in der Defensive gemacht, wir hatten individuelle Probleme und Pech - deswegen haben wir fünf Tore kassiert." Nach dem zweiten Spiel ohne Sieg steht Chelsea, bei dem Weltmeister Andre Schürrle im Kader fehlte, nun punkt- und torgleich mit Titelverteidiger Manchester City an der Spitze.

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