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Nach dem Debakel bei Stoke City legt Liverpools Trainer sein Schicksal in die Hände der Klubbesitzer. Bei einem Abschied wäre Jürgen Klopp ein heißer Kandidat.

Nach der peinlichen 1:6-Klatsche des FC Liverpool bei Stoke City hat Brendan Rodgers erstmals von seinem Abschied gesprochen.

"Wenn die Klubbesitzer wollen, dass ich gehe, dann gehe ich. So einfach ist das", sagte der Trainer nach der schlimmsten Niederlage des Vereins seit 1963.

Ausgerechnet im Abschiedsspiel von Legende Steven Gerrard hatten die "Reds" eine indiskutable Leistung gezeigt. Bereits in der ersten Halbzeit lag Liverpool mit 0:5 zurück. Durch die Niederlage verspielte der FC den fünften Platz in der Premier League und damit das sichere Europa-League-Ticket.

"Die Fans verdienen dafür eine Entschuldigung. Wir haben uns zu leicht ergeben. Wir müssen besser sein", erklärte Rodgers: "Ich übernehme als Trainer die volle Verantwortung. Es gibt eine Menge Arbeit zu erledigen. Wir sind auf Platz sechs gelandet und dort haben wir auch verdient zu landen."

Klopp als Nachfolger gehandelt

Sollte Rodgers gehen, wäre Jürgen Klopp ein heißer Kandidat für den Trainerjob.

Klopp wird nach dieser Saison Borussia Dortmund verlassen. Der 47-Jährige kündigte an, keine Auszeit nehmen zu wollen. Und das Umfeld der fußballverrückten Arbeiterstadt Liverpool gleicht sehr dem in Dormund.

"Was auch immer man von Rodgers hält, man hat nur eine Gelegenheit, Jürgen Klopp zu bekommen. Eine kurze Zeitspanne für einen Mann, der anscheinend dazu geboren ist, einen Verein wie Liverpool zu führen", schrieb Experte Simon Clancy von BBC auf Twitter.

Rodgers will kämpfen

Zumindest sprachlich scheint für Klopp ein Engagement in England besser geeignet als ein Job in Spanien. Auch von der Tradition und den Fans her ist Liverpool eine verlockende Adresse.

Rodgers glaubt aber noch an seinen Verbleib. "Ich habe das Gefühl, dass ich noch viel zu geben habe. Ich möchte hier sein. Es gab heute einige Hauptpunkte in unserer Leistung, die mich nicht überrascht haben. Daran werden wir im Sommer arbeiten", sagte er.

Vorstellungen wie gegen Stoke helfen für diese Zukunft aber nicht.

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