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Jose Mourinho (M.) mit Kevin De Bruyne (r.) im Chelsea-Training
Jose Mourinho (M.) mit Kevin De Bruyne (r.) im Chelsea-Training © dpa Picture Alliance

Jose Mourinho erklärt, warum sich Kevin De Bruyne vor seinem Wechsel nach Wolfsburg nicht bei Chelsea durchsetzen konnte. Er findet, der Verkauf war ein guter Deal.

Laut Teammanager Jose Mourinho vom FC Chelsea kämpfte Kevin De Bruyne vor seinem Wechsel zum VfL Wolfsburg zu wenig um seine Chance bei den Londonern.

"Ich wollte ihn behalten, aber er sagte mir, es entspräche nicht seiner Persönlichkeit um seine Position in der Mannschaft zu kämpfen. Man muss ihn wissen lassen, dass er wichtig ist", wird Mourinho in der Daily Mail zitiert.

Der Startrainer weiter: "Er wollte kein Team, in dem er denken muss: 'Spiele ich oder nicht?' Er braucht Vertrauen. Er braucht Sicherheit. Ich war nicht glücklich, als er gegangen ist."

"Nicht besonders gut trainiert"

De Bruyne kehrte 2013 nach seiner Leihe zu Werder Bremen zurück und habe gleich Ansprüche gestellt, berichtete Mourinho: "Er sagte mir, er wolle jedes Wochenende spielen. Ich habe ihm gesagt: Das ist Chelsea, du bist sehr jung, du hast hier Eden Hazard, Juan Mata, Willian und Andre Schürrle. Ich kann dir das nicht versprechen."

Als er zum ersten Mal auf der Bank Platz nehmen musste, habe der Mittelfeldspieler einen Gang rausgenommen.

"Er hat nicht besonders gut trainiert und ich habe mit ihm darüber gesprochen. Er sagte: 'Mehr kann ich dir nicht geben. So bin ich einfach.' Also habe ich akzeptiert, dass das seine Mentalität ist und, dass es seine Entscheidung ist zu gehen. Darum war es besser für Chelsea, einen guten Deal zu machen", so Mourinho.

Die Blues verkauften De Bruyne daraufhin für 18 Millionen Pfund nach Wolfsburg.

"Haben unser Geld gemacht"

Mourinho dazu: "Chelsea hat ein gutes Geschäft gemacht und er war froh, gehen zu können. Und ich freue mich für ihn, weil er ein guter Junge ist."

Nach seiner starken Saison mit den "Wölfen" ist De Bruyne auf dem Transfermarkt einer der begehrtesten Spieler Europas.

Mourinho ärgert sich trotzdem nicht, den 24-Jährigen zu früh abgegeben zu haben: "Wir haben unser Geld gemacht, weil wir ihn günstig gekauft und ihn für einen fantastischen Preis wieder verkauft haben. Und wenn Wolfsburg jetzt mit ihm einen fantastischen Deal mit ihm macht, ist das schön für sie", sagte der Portugiese.

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