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Manchester United gewinnt gegen die San Jose Earthquakes. Doch Trainer Louis van Gaal ist unzufrieden und kritisiert auch Bastian Schweinsteiger.

Manchester United hat auf seiner USA-Reise ein Testspiel bei den San Jose Earthquakes mit 3:1 gewonnen, doch Trainer Louis van Gaal war unzufrieden mit seinem Team und Neuzugang Bastian Schweinsteiger.

Die Tore für Manchester erzielten Juan Mata (32. Minute), Memphis Depay (36.) und Andreas Pereira (61.). Fatai Alashe gelang in der 42. Minute der zwischenzeitliche Anschlusstreffer für die Hausherren.

Schweinsteiger wurde zur zweiten Halbzeit mit neun weiteren Feldspielern eingewechselt.

"Er war auch schlecht"

Trainer Louis van Gaal zeigte sich nach dem Spiel vor allem von der zweiten Hälfte enttäuscht: "Mit der ersten Hälfte war ich zufrieden. In der zweiten Hälfte haben wir schlecht gespielt."

Auf die Frage, ob das auch für Schweinsteiger gegolten hätte, bestätigte der Niederländer: "Er war auch schlecht."

Van Gaal habe in der zweiten Hälfte nur ein Highlight gesehen, "und das war Pereira". Allerdings relativierte der Trainer seine Kritik: "Spieler können schlecht spielen, wenn sie nur drei oder sechs Tage Training in den Beinen haben und 45 Minuten spielen müssen."

Hohe Erwartungen an Schweinsteiger

Schweinsteiger habe im ersten Spiel "sehr gut gespielt, diesmal hat er schlecht gespielt. Das ist ein Prozess, wenn man nur eine Woche trainiert hat."

Die kritischen Worte zeigen, dass Schweinsteigers Engagement bei Manchester United kein Selbstläufer ist und der Weltmeister bei van Gaal keinen Bonus genießt.

Doch auch der Kapitän der deutschen Nationalelf hegt selbstverständlich weiterhin höchst Ansprüche an sich selbst.

Bestes Beispiel: Nach einem schwachen Pass ließ Schweinsteiger frustriert den Kopf hängen und ärgerte sich gehörig über seine Leistung.

"Jeder kann behaupten, es ist leicht, sich sofort in einem Team zurechtzufinden. So ist es aber nicht", relativierte van Gaal die schwankenden Leistungen Schweinsteigers abschließend.

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