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Jürgen Klopp (r.) und Pep Guardiola haben sich in der Bundesliga einige heiße Duelle geliefert
Jürgen Klopp (r.) und Pep Guardiola haben sich in der Bundesliga einige heiße Duelle geliefert © Getty Images

Jürgen Klopp bestreitet, mit dem FC Bayern über eine mögliche Nachfolge von Pep Guardiola gesprochen zu haben. Stattdessen hofft er auf einen Rentenvertrag für den Spanier.

Liverpools neuer Trainer Jürgen Klopp hat dementiert, dass er vor seiner Unterschrift bei den Reds auch mit dem FC Bayern gesprochen hat.

"Ich habe - was die Karriere betrifft - noch nie einen Plan gehabt. Ich hatte niemals Kontakt zu Bayern München", sagte der ehemalige BVB-Coach bei Sky: "Ich gehe nicht für viele Vereine aus dem Sattel. Der einzige Verein, mit dem wir gesprochen haben, ist Liverpool."

Da Pep Guardiola noch nicht entschieden hat, ob er seinen auslaufenden Vertrag bei den Bayern verlängern wird, war Klopp immer wieder als möglicher Nachfolger des Spaniers genannt worden.

Bei einem Scheitern der Gespräche in München soll Klopp die erste Option gewesen sein.

"Davon weiß ich - ehrlich gesagt - überhaupt nichts. Das hat auch für mich keine Relevanz", so Klopp.

"Nicht, dass Bayern München nicht ein phantastischer Verein wäre - ganz im Gegenteil. Aber ich hoffe, dass Pep Guardiola da noch zehn Jahre Trainer ist", erklärte der 48-Jährige.

Hoeneß berichtet von "mündlicher Absprache"

Klopp hatte am Donnerstag frühzeitig seine Pause vom Trainergeschäft beendet und einen Dreijahresvertrag beim FC Liverpool unterschrieben.

Schon vor seinem Amtsantritt beim BVB war Klopp ein Kandidat beim FC Bayern gewesen.

Vor der Verpflichtung von Jürgen Klinsmann habe er "schon eine mündliche Absprache mit Klopp" gehabt, berichtete der damalige Bayern-Manager Uli Hoeneß drei Jahre später:"Ich bat ihn dann, mich davon zu entbinden, als wir die Idee mit Klinsmann hatten. Dass das ein großer Fehler war, wissen wir nicht erst seit heute."

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