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Der Zoff zwischen Jose Mourinho und Diego Costa geht beim FC Chelsea in die nächste Runde. Weil der Stürmer im Stadtderby nicht berücksichtigt wird, kommt es zum Eklat.

Der Zoff zwischen Trainer Jose Mourinho vom FC Chelsea und Stürmer Diego Costa hat die nächste Eskalationsstufe erreicht.

Beim Londoner Stadtderby zwischen den Blues und Tottenham Hotspur (0:0) nominierte Mourinho Costa nicht für Startelf. Stattdessen musste sich der Angreifer, der in dieser Saison erst viermal traf, mit den anderen Ersatzspielern warmlaufen.

Obwohl Chelsea noch einmal wechseln konnte, kehrte Costa in der 91. Minute zur Bank zurück. Mourinho entschied, zunächst ohne Wechsel weiterzuspielen und brachte kurz darauf den jungen Ruben Loftus-Cheek in die Partie.

Costa ging wieder zu seinem Platz auf der Bank und warf sein pinkfarbenes Aufwärmleibchen über seine Schulter in Richtung Mourinho.

Mourinho sagte nach dem Spiel: "Diego Costa ist physisch gut drauf, seine Stimmung ist gut. Er arbeitet hart im Training. Es ist klar, dass er mit seiner Reservistenrolle unzufrieden ist. Für mich war sein Verhalten absolut normal."

Den Leibchen-Wurf nahm der Portugiese auch mit Humor: "Hätte er mich verletzen wollen, hätte er nicht mit einem Leibchen nach mir geworfen."

Im Vorfeld der Partie hatte Mourinho Costa jedoch öffentlich kritisiert. "Er liest das Spiel in diesen Aktionen nicht richtig. Das war meine Meinung. (...) Man muss Dinge schneller antizipieren und das Spiel schneller lesen", hatte der Chelsea-Coach gesagt.

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