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Jamie Carragher kritisiert Jose Mourinho
Jamie Carragher kritisiert Jose Mourinho © Getty Images

Der frühere englische Nationalspieler Jamie Carragher attackiert Jose Mourinho für seine Auftritte nach den Spielen. Die Paranoia des Chelsea-Trainers müsse aufhören.

Verliert Teammanager Jose Mourinho mit seinem FC Chelsea, findet der Star-Coach nach dem Spiel meist schnell die Verantwortlichen für die Niederlage: Entweder ist der Schiedsrichter schuld, der Verband oder die Medien.

Nach der 1:3-Niederlage mit den Blues gegen den FC Liverpool von Trainer Jürgen Klopp sorgte der Portugiese mit einem kuriosen Video für Wirbel, bei dem er einen Reporter denkwürdig auflaufen ließ.

"Paranoia muss aufhören"

Für seine kontroversen Auftritte nach dem Spielen hat Mourinho nun Kritik geerntet. Der frühere englische Nationalverteidiger Jamie Carragher hat den 52-Jährigen im britischen Fernsehen attackiert.

"Er muss einige Dinge ändern und diese Interviews müssen aufhören. Sie sind peinlich für ihn und peinlich für den Klub", sagte Carragher bei Sky Sports.

Der frühere Abwehrspieler des FC Liverpool weiter: "Vielleicht versucht er eine Wagenburgmentalität zu kreieren. Aber ich glaube nicht, dass die Spieler ihm Recht geben und den Schiedsrichtern die Schuld geben. Chelsea war einfach sehr schlecht am Wochenende."

Carragher stellte klar: "Diese Paranoia, dass die Welt gegen Chelsea ist, muss aufhören. Es ist nämlich nicht so."

"Er sollte bleiben"

Chelsea rangiert in der Premier League nach elf Spieltagen nur auf Platz 15.

Carragher findet aber nicht, dass Mourinho entlassen werden sollte: "Ich bin ein großer Fan von Mourinho und ich finde, er sollte bleiben, weil es schon zu viele Veränderungen bei Chelsea in der Vergangenheit gab. Die Leistung der Spieler war schockierend. Wir sollten mehr auf sie schauen."

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