Jose Mourinho bestreitet derzeit einen wahren Berufungs-Marathon gegen seine diversen Strafen. Teil eins scheitert, die womöglich wichtigere Entscheidung steht noch aus.

Jose Mourinho ist mit seinem ersten Einspruch gegen eine vom englischen Verband verhängte Strafe gescheitert - hofft aber weiterhin, am Samstagabend im Auswärtsspiel bei Stoke City auf der Bank sitzen zu dürfen.

Der Trainer des FC Chelsea hatte den Unparteiischen nach der 1:3-Heimniederlage gegen den FC Southampton am 3. Oktober vorgeworfen, sie hätten Angst, Entscheidungen zugunsten Chelseas zu treffen - und war daraufhin von der FA mit einer Geldstrafe in Höhe von 50.000 Pfund (ca. 70.000 Euro) und einem Spiel Sperre auf Bewährung belegt worden.

"Eine Beschwerdekammer hat die Berufung von Chelsea-Trainer Jose Mourinho in Bezug auf eine von einer unabhängigen Instanz getroffene Entscheidung zurückgewiesen", hieß es in einer Erklärung der FA.

Mourinho hatte sich zwar schuldig erklärt, jedoch gegen die Höhe der Strafe Berufung eingelegt.

Entscheidung über Stoke-Sperre noch offen

Darüber hinaus läuft noch eine weitere Berufung des Chelsea-Coaches: Dabei geht Mourinho gegen seine Sperre für das Premier-League-Spiel bei Stoke City am Samstagabend vor.

Am 24. Oktober war der Portugiese bei der 1:2-Niederlage bei West Ham United vor der zweiten Hälfte auf die Tribüne geschickt worden, nachdem er in der Halbzeitpause gegenüber Schiedsrichter Jon Moss ausfällig geworden war.

Neben der Sperre für die Partie in Stoke hatte die FA Mourinho dafür auch eine weitere Geldstrafe in Höhe von umgerechnet 56.000 Euro aufgebrummt.

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