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Liverpool-Coach Jürgen Klopp ist den Reizen der englischen Premier League gefolgt
Jordon Ibe hat beim FC Liverpool schon die volle Bandbreite von Jürgen Klopps Emotionen zu spüren bekommen © DPA Picture-Alliance

Liverpool-Profi Jordon Ibe bekommt Jürgen Klopps Emotionalität am eigenen Leib zu spüren. Er sei aber nicht das einzige Opfer. Er nehme die Aktion jedoch nicht übel.

Jordon Ibe hat offenbar in den ersten Monaten von Jürgen Klopp als Teammanager beim englischen Erstligisten FC Liverpool schon die ganze Bandbreite der Emotionen des Coaches zu spüren bekommen.

Der 20 Jahre alte Offensivakteur soll vom ehemaligen BVB-Trainer bereits beschimpft, geohrfeigt und in den Arm genommen worden sein.

Dies gestand der englische U21-Nationalspieler in einem Interview mit The Independent. "Er hat mich drei- oder viermal geohrfeigt", sagte Ibe: "Ich bin aber nicht der Einzige. Nathaniel Clyne traf es auch. Ich denke, Ihn hat es am Schlimmsten erwischt, Sie hätten sein Gesicht sehen sollen."

Er nimmt Klopp die Aktion allerdings nicht übel. "Er macht das als Motivation, um einen in die Gänge zu bringen", sagte er. Das Toptalent mit nigerianischen Wurzeln profitierte von dem Trainerwechsel, wurde unter dem 48-Jährigen Stammspieler.

Von Anfang an soll Klopp den Spielern seine zwei Seiten klargemacht haben. "Er sagte uns, dass er den Dämon in sich hat. Das war das Wort, das er genutzt hat, 'Dämon'", sagte Ibe.

Trotzdem genieße er höchsten Respekt bei allen Profis: "Wenn es eine Nachricht gibt, die er mitteilen möchte, lässt er einen das wissen, wenn es sein muss, auch mit Schimpfwörtern. Wir wissen, dass er der Boss ist. Die älteren Spieler haben Respekt vor ihm, für die jüngeren ist er wie eine Vaterfigur".

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