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Thomas Hitzlsperger wurde 2008 mit dem DFB-Team Vize-Europameister
Thomas Hitzlsperger absolvierte 117 Spiele in der englischen Premier League © Getty Images

Ex-England-Profi Thomas Hitzlsperger kritisiert den Umgang der Premier-League-Klubs mit ihren Millionen. Überraschungsteam Leicester traut er "eine kleine Sensation" zu.

Der ehemalige Nationalspieler und Premier-League-Profi Thomas Hitzlsperger hat die englischen Vereine scharf kritisiert (Ergebnisse und Spielplan der Premier League).

"Das Niveau der Liga ist in den letzten Jahren gesunken, der ausbleibende internationale Erfolg zeigt das", sagte Hitzlsperger im kicker.

Dabei ist dem 33-Jährigen, der für Aston Villa, West Ham United und den FC Everton 117 Spiele in Englands Elite-Liga absolvierte, vor allem das Finanzgebaren der Klubs ein Dorn im Auge (Tabelle der Premier League).

Anzeigetafel mit Glückwunsch für Jamie Vardy
Leicesters Jamie Vardy traf zuletzt in elf Premier-League-Spielen in Folge © Getty Images

"Viele reden von dem vielen Geld, das den Premier-League-Klubs zur Verfügung steht, aber man sieht auch, was passiert, wenn man damit nicht richtig umgeht."

Nur deshalb könne eine Mannschaft wie der aktuelle Überraschungs-Zweite Leicester City überhaupt oben mitmischen: "Das Positive daran ist, dass die Liga spannend ist."

Hitzlsperger glaubt jedoch nicht, dass das Team um Torjäger und Rekordmann Jamie Vardy bis zum Saisonende um die Meisterschaft mitspielen wird. Die Leistung in der bisherigen Saison sei jedoch "sensationell, und womöglich gelingt ihnen eine kleine Sensation. Platz sechs ist vielleicht drin."

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