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Sam Allardyce hat sich bei Jürgen Klopp entschuldigt. Der Sunderland-Coach hatte zuvor den Reds-Coach wegen dessen Trainingsmethoden kritisiert.

Im Zwist zwischen Teammanager Jürgen Klopp vom FC Liverpool und seinem Kollegen Sam Allardyce (FC Sunderland) hat der Engländer das Kriegsbeil begraben.

"Falls Jürgen zuhört, ich wollte dich nicht verärgern", sagte Allardyce in einer Pressekonferenz am Donnerstag. Er sei von einem Journalisten über die Verletzungsmisere gefragt und habe über mögliche Gründe spekuliert.

Allardyce, der Klopp zuletzt als "weichen Deutschen" bezeichnet hatte, sah demnach im fordernden Spielstil Liverpools die Gründe für die vielen Muskelverletzungen.

Klopp habe nicht verstanden, wie "grausam" die Premier League zum Jahreswechsel sei, weil er immer wieder "diese extra hohe Energie" oder "extra zehn Yards" von seinen Spielern erwarte, sagte der 61-Jährige.

Der Reds-Coach konterte, es gehe ihm "nicht darum, grundsätzlich mehr zu tun, sondern in der richtigen Situation".

"Ich freue mich für Sam, dass ein so erfahrener Manager die Zeit hat, über Liverpools Probleme nachzudenken", sagte Klopp und konterte die nächste Verbalattacke von Allardyce, der ihn für die Verletztenmisere der Reds verantwortlich gemacht hatte.

Klopp gab aber auch zu, dass ihm die Seuche mit bis zu zehn verletzten Spielern zu schaffen macht.

"Ich genieße mein Leben, aber im Moment ist es mehr harte Arbeit als Freude", sagte der Coach vor seinem Debüt im traditionellen FA Cup.

"Ich weiß nicht, wer verfügbar sein wird", sagte der 48-Jährige mit Blick auf die Partie in der dritten Runde des ältesten Pokal-Wettbewerbs der Welt beim Viertligisten Exeter City: "Wir werden trainieren und sehen, wer morgen spielen kann."

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