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John Terry
John Terry (M.) traf in der Nachspielzeit zum Ausgleich für den FC Chelsea © Getty Images

Der kriselnde FC Chelsea tritt in der Premier League weiter auf der Stelle. Gegen den FC Everton wenden die Blues in allerletzter Minute eine Pleite gerade noch ab.

Der kriselnde Titelverteidiger FC Chelsea kommt in der Premier League auch unter Teammanager Guus Hiddink nicht in Schwung.

Ein Hacken-Tor von John Terry in der Nachspielzeit (90.+9) rettete den Blues ein 3:3 (0:0) gegen den FC Everton. Pikanterweise hatte Schiedsrichter Michael Jones zuvor nur sieben Minuten oben drauf gelegt.

Dazu kam, dass Terry den Treffer aus einer Abseits-Potision erzielte, was selbst Hiddink in der anschließenden Pressekonferenz einräumte.

"Warum sollte ich es leugnen? Oscar hat den Ball berührt, und John stand im Abseits, auch wenn er es technisch perfekt gemacht und ein wunderschönes Tor erzielt hat", sagte der 69-Jährige.

Nach einer ruhigen aus ausgeglichenen ersten Halbzeit war es Terry, der Everton mit einem Eigentor in Führung brachte (50.). Sechs Minuten später legte Kevin Mirallas zum 0:2 nach.

Diego Costa (64.) und Cesc Fabregas (66.) schlugen innerhalb von zwei Minuten zurück, ehe Everton durch, ehe Rogelio Funes Mori das 3:2 für die "Toffees" erzielte. Doch es war Terry, der den Schlusspunkt in diesem Thriller setzte.

Als 14. liegt der Meister zehn Punkte hinter einem Europapokalplatz zurück.

Leicester verdrängt Arsenal

Das Überraschungsteam Leicester City mit dem deutschen Ex-Nationalspieler Robert Huth und Vizemeister Manchester City haben den FC Arsenal mit den Weltmeistern Mesut Özil und Per Mertesacker derweil zumindest für einen Tag von der Tabellenspitze verdrängt.

Die Citizens fertigten am Samstagnachmittag Crystal Palace mit 4:0 (2:0) ab und zogen mit 43 Punkten dank der besseren Tordifferenz an den Gunners vorbei. Zweieinhalb Stunden später übernahm Leicester dank eines 1:1 (1:0) bei Aston Villa mit 44 Zählern die Tabellenführung.

Für ManCity waren Sergio Agüero (41. und 68.), Fabian Delph (22.) und David Silva (84.) erfolgreich. "Es war wichtig, den ersten Treffer zu erzielen", sagte Trainer Manuel Pellegrini. "Denn wenn wir in der Lage sind, das erste Tor zu machen, wissen wir, dass wir mehr Räume bekommen."

Der Ex-Mainzer Shinji Okazaki (28.) brachte Leicester in Führung, Rudy Gestede (75.) glich aus.

Arsenal kann am Sonntag (17.15 Uhr) bei Stoke City aber Platz eins zurückerobern. Am Samstagabend könnte aber auch Leicester City mit Ex-Nationalspieler Robert Huth mit mindestens einem Punkt bei Aston Villa die Tabellenführung übernehmen.

Ein desaströses Debüt erlebte Jan Kirchhoff beim AFC Sunderland.

Der 25-Jährige wurde beim 1:4 (1:1) der "Schwarzen Katzen" bei Tottenham Hotspur beim Stand von 1:1 eingewechselt, fälschte einen Schuss von Christian Eriksen unglücklich ins eigene Tor ab und verschuldete einen Elfmeter.

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