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FC Liverpool
Fans des FC Liverpool protestierten am vergangenen Wochenende gegen die geplante Erhöhung der Ticketpreise © Getty Images

Der Protest der Anhänger des FC Liverpool gegen die geplante Erhöhung der Eintrittspreise hat Erfolg. Die Klub-Besitzer rudern zurück und machen weitere Zugeständnisse.

Der Fan-Protest beim englischen Altmeister FC Liverpool hatte Erfolg: Die Besitzer des Klubs von Trainer Jürgen Klopp nehmen die geplante Erhöhung der Eintrittspreise zurück.

"Die Botschaft ist angekommen", schrieb die Fenway Sports Group in einem offenen Brief an die Anhänger und kündigte an, dass die Preise für die nächsten beiden Spielzeiten auf dem aktuellen Stand eingefroren werden. Die Erhöhung auf 77 Pfund (ca. 100 Euro) ist damit vom Tisch.

Zudem soll es keine Topzuschläge für besonders attraktive Gegner geben, insgesamt 10.000 Tickets pro Saison sollen für neun Pfund (11,50 Euro) abgegeben werden.

"Es war eine turbulente Woche", hieß es in dem Schreiben: "Der breite Widerstand gegen Teile des Plans hat gezeigt, dass wir einen Fehler gemacht haben."

10.000 Zuschauer hatten beim Heimspiel gegen den FC Sunderland (2:2) am vergangenen Samstag in der 77. Minute das Stadion aus Protest verlassen. "Ihr habgierigen Bastarde, genug ist genug", hatten sie skandiert. Für die nächsten Spiele waren ähnliche Aktionen angekündigt.

Klopp hatte daraufhin eine Lösung angemahnt: "Wir wollen Fans, die bis zum Ende des Spiels im Stadion bleiben."

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