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Watford v A.F.C Bournemouth - Premier League
Fans des AFC Bournemouth protestieren gegen zu hohe Preise © Getty Images

Erfolg für Englands Fans: Die Vereine der Premier League beschließen einstimmig, ihre Eintrittspreise zu verringern. Das gilt aber nur für eine bestimmte Gruppe.

Auswärtstickets in der Premier League werden ab der kommenden Saison maximal 30 Pfund kosten, umgerechnet 39 Euro.

Das beschlossen die 20 Vereine ohne Gegenstimme.

Vorausgegangen waren jahrelange Proteste der Fans gegen die immer weiter steigenden Preise.

In einer schriftlichen Stellungnahme der Premier League heißt es: "Die Vereine wissen, dass Auswärtsfans eine einzigartige Stellung haben. Sie sind unverzichtbar für die Stimmung bei einem Spiel und regen eine Reaktion der Heimfans an, die die Partien der Premier League von denen anderer Ligen unterscheidet."

Die Vereinbarung gilt zunächst für drei Saisons.

Kevin Miles, Vorsitzender der englischen Fanvereinigung, zeigte sich erleichtert: "Natürlich gibt es Raum, noch weiterzugehen, aber es wäre ungehobelt, etwas anderes zu tun als zu feiern, dass die Vereine der Premier League endlich auf die Fans gehört haben."

Manchester United etwa schätzt, dass seine eigenen Fans bei Auswärtsreisen dadurch in Zukunft insgesamt über eine Million Euro sparen werden.

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