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Bastian Schweinsteiger hat bei Manchester wohl keine Zukunft mehr © Getty Images

Trauriger Geburtstag für Bastian Schweinsteiger: Manchester United will den Weltmeister loswerden und fordert ihn auf, seinen Platz in der Umkleide abzugeben.

Manchester United will Bastian Schweinsteiger loswerden und schreckt dabei nun vor härteren Maßnahmen nicht zurück.

Wie englische Medien am Montag berichteten, musste der Weltmeister ausgerechnet an seinem 32. Geburtstag seinen Spind im Bereich der Profimannschaft räumen und in die Umkleidekabine der Reserve umziehen.

Schweinsteigers Bruder Tobias kritisierte die Maßnahme des Klubs auf Twitter. "Kein Respekt", schrieb er vielsagend.

Nach SPORT1-Informationen hat Trainer Jose Mourinho Schweinsteiger bereits mitgeteilt, dass er nicht mehr mit ihm plane. Das machte der Coach auch in einem Interview mit dem TV-Sender des Klubs klar.

"Wenn Spieler in meinen Plänen keine Rolle spielen, dann werde ich sie keine einzige Minute spielen lassen", sagte der Portugiese: "Ich werde sie nicht in meinem Kader aufnehmen. Man muss verstehen, dass der Kader wichtiger ist als ein einzelner Spieler. Der Klub ist wichtiger als jeder von uns."

Wie SPORT1 bereits berichtete, will ManUnited Großverdiener Schweinsteiger vor allem aus finanziellen Gründen loswerden, um Spielraum für die Verpflichtung von Paul Pogba von Juventus Turin zu schaffen. 

Schweinsteiger war im vergangenen Sommer vom deutschen Rekordmeister Bayern München nach Manchester gewechselt. Dort kam der Mittelfeldspieler aber nie richtig in Schwung, zahlreiche Verletzungen warfen ihn zurück.

Als Teammanager Louis Van Gaal im Mai 2016 entlassen wurde, ging zugleich einer der größten Schweinsteiger-Fürsprecher.

(Kommentar: Schweinsteigers Ausbootung lächerlich)

Wie es mit dem 32-Jährigen, der in der vergangenen Woche seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft erklärt hat, weitergeht, ist unklar. In Manchester steht er bis 2018 unter Vertrag, es soll aber nicht an Interessenten mangeln.

Demnach soll Schweinsteiger unter anderem bei den beiden Mailänder Klubs Inter und AC sowie beim französischen Serienmeister Paris St. Germain auf dem Zettel stehen.

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