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Daniel Sturridge (l.) würde gerne Mittelstürmer spielen, Jürgen Klopp sieht das anders
Daniel Sturridge (l.) würde gerne Mittelstürmer spielen, Jürgen Klopp sieht das anders © Getty Images

Daniel Sturridge muss beim FC Liverpool auf dem Flügel ran - das passt dem Engländer überhaupt nicht. Die neue Position stellt Sturridge vor Schwierigkeiten.

Der Saisonstart beim FC Liverpool ist durchwachsen gelaufen. Dem 4:3 beim FC Arsenal folgte eine enttäuschende 0:2-Pleite beim FC Burnley.

Mit dem 5:0-Sieg im League Cup in Burton kehrte das Team von Jürgen Klopp aber wieder in die Erfolgsspur zurück. Der eingewechselte Daniel Sturridge traf als Joker doppelt.

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Der Offensivmann ist aber dennoch alles andere als glücklich, weil Klopp ihn seiner Meinung nach falsch einsetzt. Denn der Trainer setzt meist den früheren Hoffenheimer Roberto Firmino in der Sturmmitte ein, für Sturridge bleibt nur ein Platz auf dem Flügel.

"Ich habe einen Job fürs Team zu erledigen. Das heißt nicht, dass ich damit glücklich bin. Das heißt, dass ich meine Aufgabe fürs Team mache", sagte ein angefressener Sturridge: "Wenn ich dort aufgestellt werde, muss ich dort spielen."

Der 26-Jährige wird mit seiner aktuellen Position nicht warm. "Wenn du auf einer Position spielst, die du nicht gewohnt bist, bewegst du dich anders und spielst anders", so Sturridge: Du kannst nicht so spielen wie als Mittelstürmer."

Sturridge stellte klar, wo Klopp ihn aufstellen solle: "Ich bin ein Instinktspieler. Ich bin ein Mittelstürmer."

Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel bei Tottenham Hotspur (13.30 Uhr im LIVETICKER) lenkte Trainer Klopp nun ein.

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"Ich möchte Daniel nicht auf dem Flügel bringen", sagte Klopp: "Natürlich kann er dort spielen und starten. In den entscheidenden Momenten muss er abschließen können. Seine letzten beiden Tore hat er im Strafraum gemacht, nicht auf dem Flügel. Das ist flexibler Fußball."

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