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Der neue Coach von Manchester City erklärt nach dem Sieg gegen Sunderland die Demission der englischen Nummer eins zum Bankdrücker. Einen anderen Star trifft es noch härter.

Pep Guardiola hat nach seinem Pflichtspiel-Debüt für Manchester City seine Entscheidung gegen Joe Hart erklärt.

"Ich habe großen Respekt vor Joe. Ich weiß, was für ein guter Torhüter er ist, aber ich habe mich für Willy entschieden", sagte der spanische Star-Coach nach der Partie.

Statt auf Hart, immerhin Englands Nummer eins, setzte der spanische Star-Coach beim knappen 2:1-Auftaktsieg gegen den AFC Sunderland auf den Argentinier Willy Caballero.

"Willy hat eine gute Vorbereitung gespielt. Er hat mir heute ein gutes Gefühl gegeben, dass ich ich ihn aufstelle", so Guardiola.

Hart habe laut des ehemaligen Bayern-Trainers die überraschende Maßnahme "gut aufgenommen".

Dass Guardiola auf Einzelschicksale wenig Rücksicht nimmt, zeigte der Spanier bereits bei seinen früheren Trainer-Stationen in Barcelona und München.

Während Hart immerhin auf der Bank Platz nehmen durfte, stand Yaya Toure, lange Jahre Taktgeber im Mittelfeld der Citizens, nicht einmal im Aufgebot.

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Auch wenn Guardiola betont, seinen Zug nicht als endgültige Entscheidung zugunsten Caballeros zu verstehen ("Natürlich kann er spielen – alle Spieler im Kader können spielen."), ist Harts Zukunft bei City mehr denn je ungewiss. Bereits vor Guardiolas Amtsantritt hatten Spekulationen die Runde gemacht, dass der Spanier nicht gerade angetan ist von den Fähigkeiten des 29-Jährigen.

Als Top-Kandidaten auf dessen Nachfolge werden immer wieder Marc-Andre ter Stegen und Claudio Bravo gehandelt, die sich derzeit beim FC Barcelona um den Platz zwischen den Pfosten streiten.

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