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Jamie Vardy und Co. starten mit einer Niederlage in die neue Premier-League-Saison © Getty Images

Meister Leicester City beginnt die neue Premier-League-Saison gegen Aufsteiger Hull City mit einer überraschenden Niederlage. Tottenham Hotspur startet ebenfalls behäbig.

Ohne Weltmeister Ron-Robert Zieler und den gesperrten deutschen Ex-Nationalspieler Robert Huth hat Titelverteidiger Leicester City den Saisonauftakt in der englischen Premier League verpatzt.

Bei Aufsteiger Hull City unterlag der Sensations-Champion 1:2 (0:1) und kassierte nach dem 1:2 im Community Shield gegen Manchester United seine zweite Pflichtspiel-Niederlage in der neuen Spielzeit.

Die Foxes sind zudem das erste Team in der Geschichte der Premier League, das als amtierender Meister sein Auftaktspiel verlor.

Auch Tottenham startet behäbig

Ebenso wie Hull City gelangen auch West Bromwich Albion durch ein 1:0 (0:0) bei Crystal Palace und Swansea City durch ein 1:0 (0:0) beim FC Burnley ein Dreier. Der FC Everton und Tottenham Hotspur, Dritter der Vorsaison, trennten sich nach einem intensiven Schlagabtausch 1:1 (1:0).

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Die Begegnung Middlesbrough gegen Stoke City mit dem zweimaligen deutschen Nationalspieler Philipp Wollscheid endete ebenso 1:1 (1:0). Auch das Duell zwischen dem FC Southampton und dem FC Watford ging 1:1 (1:0) aus.

Traumtore lege Foxes lahm

Hull City ging praktisch mit dem Pausenpfiff durch Adama Diomande per Fallrückzieher in Führung, Riyad Mahrez gelang zwei Minuten nach Wiederanpfiff per Foulelfmeter der Ausgleich für Leicester.

Tom Huddlestone hatte mit einer unfairen Attacke an Demarai Gray den Strafstoß verursacht. Robert Snodgrass machte in der 57. Minute mit einem schönen Volleyschuss aus 16 Metern den Erfolg für die Tigers perfekt.

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Zwischen den Pfosten bei Leicester stand der Däne Kasper Schmeichel, dem Teammanager Claudio Ranieri den Vorzug vor Zieler gegeben hatte, der nach dem Abstieg aus der Bundesliga mit Hannover 96 diesen Sommer auf die Insel gewechselt war.

Ranieri prophezeit schwierige Saison

Auch der ehemalige Mainzer Shinji Okazaki fand sich beim Anpfiff auf der Bank der Foxes wieder, wurde aber in der 67. Minute eingewechselt.

"Es wird eine sehr schwierige Saison", prophezeite Trainer Ranieri nach dem Abpfiff. Man habe sich zwar "viele gute Chancen" herausgespielt, sei insgesamt aber nicht geschlossen genug aufgetreten. "Wir leben von unserer Stärke als Team. Wir müssen in jedem Spiel eine echte Einheit sein", mahnte Ranieri seine Spieler.

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