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Shkodran Mustafi wechselte vom FC Valencia zu Arsenal
Shkodran Mustafi wechselte vom FC Valencia zu Arsenal © Getty Images

London - Shkodran Mustafi hat sich ohne Anpassungsprobleme in Arsenals Startelf gespielt und überzeugt dort. Bei SPORT1 erklärt der Weltmeister, warum das so ist.

Shkodran Mustafi sollte bester Stimmung zu sein. Der Weltmeister hat sich nach seinem Wechsel zum FC Arsenal sofort einen Stammplatz erobert und gewann mit den Londonern am Samstag das Stadtduell gegen den FC Chelsea.

Das locker herausgespielte 3:0 sei nicht "einfach" gewesen, "aber wir haben natürlich eine sehr konzentrierte und sehr gute Leistung abgeliefert", sagte Mustafi bei SPORT1. Der Verteidiger freute sich auch darüber, dass die Gunners zu Null spielten.

Die Höhepunkte der Arsenal-Gala im Video:

Sein starker Einstand ohne große Anpassungsprobleme überrascht Mustafi nicht. "Wir wissen alle, was der Trainer von uns erwartet. Und wir sind alle professionell genug, dies auch umzusetzen. Und deshalb klappt das gut", erklärte Mustafi.

Dem 24-Jährigen hilft dabei insbesondere seine Sprachkenntnis. "Als ich nach Italien und Spanien gegangen bin, musste ich immer zuerst einmal die Sprache lernen. Hier ist die Verständigung von Anfang an kein Problem, das hilft sehr", so Mustafi zu einem weiteren Erfolgsgeheimnis.

A propos Verständigung: Dass Mustafi bislang als einziger Nationalspieler noch nicht in der Bundesliga gespielt hat, sei nicht unbedingt geplant gewesen. Es sei nicht so, dass er Deutschland nicht möge, "aber ich habe in meiner Karriere immer geschaut, was mich weiterbringt", so Mustafi: "Und mein Weg hat mich hat mich einfach ins Ausland und verschiedene Länder gebracht. Die Erfahrungen im Ausland haben mich sicherlich voran gebracht."

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Von 2009 bis 2012 stand Mustafi beim FC Everton unter Vertrag.

Arsene Wenger kann auf alle Fälle mit seinem Neuzugang zufrieden sein. Vor Mustafis Ankunft kassierte Arsenal fünf Gegentore, seitdem er da ist, nur noch zwei. Gegen Chelsea zeigte er an der Seite von Laurent Koscielny eine starke Leistung und stellte Chelseas Diego Costa kalt. Mustafi fing sechs Bälle ab und gewann 75 Prozent seiner Zweikämpfe.

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