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Jürgen Klopp interessierten die Kommentare von Mino Raiola zuletzt nicht © Getty Images

Jürgen Klopp muss wegen seines Umgangs mit Mario Balotelli erneut einstecken. Für dessen Berater habe er ihn nicht "wie ein menschliches Wesen" behandelt.

Dass Mino Raiolo nicht der größte Fan von Jürgen Klopp ist, ist bekannt. Der Beraterstar, der unter anderem Paul Pogba, Zlatan Ibrahimovic und Mario Balotelli vertritt, bezeichnete den Liverpool-Coach jüngst als einen "Scheißkerl".

Wegen Klopps Umgang mit Balotelli legte Raiola nun nach. "Mario hatte nie eine Chance, weil Klopp ihm nie eine gegeben hat", so Raiola in der Daily Mail: "Ich habe gesagt, dass Klopp sich wie ein Scheißkerl benommen hat. Er kann nicht verneinen, dass er Mario ausgestoßen hat."

Raiola ging noch einen Schritt weiter. "Er kann den Leuten nicht erzählen, dass er Mario in Liverpool wie ein menschliches Wesen behandelt hat."

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Klopp hatte dem 26-Jährigen nach seiner Rückkehr vom AC Mailand (dorthin war Balotelli für die Saison 2015/16 ausgeliehen) klar gemacht, dass er in Liverpool keine Zukunft mehr hat. Kurz vor Ende der vergangenen Transferperiode vermittelte Raiola seinen Mandanten zum Favre-Klub OGC Nizza.

"Es ist eine Sache, wenn du ihn verkaufen willst. Aber solange er Liverpool-Spieler ist, sollte man ihm mit Respekt begegnen. Er brauchte 90 Minuten in Testspielen, aber er musste außerhalb des ersten Teams trainieren. Was hat er in den letzten zwei Jahren falsch gemacht?", fragte Raiola.

Während er selbst die Entscheidung, Balotelli nach Liverpool gebracht zu haben, nicht bereut, sieht es der Italiener anders. "Mario sagte, dass es ein Fehler war, zu Liverpool zu gehen", meinte Raiola, der seinen Fehler an anderer Stelle sieht. Er hätte Balotellis Abgang von Manchester City verhindern sollen.

"Mario war unglücklich. Ich hätte sagen sollen: 'Du magst deinen Job nicht? Werd erwachsen und komm damit klar'", sagte Raiola: "Aber ich war zu nett."

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