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Manchester City v AFC Bournemouth - Premier League
Leroy Sane (M.) ist in der Premier League bislang drei Mal eingewechselt worden, stand dort insgesamt 52 Minuten auf dem Platz © Getty Images

Ingolstadt - Bei Manchester City ist Leroy Sane noch nicht über die Rolle des Ergänzungsspielers hinausgekommen. Bei SPORT1 sagt er, warum die Rückstufung in die U21 daher Sinn ergibt.

Leroy Sane war bereits Nationalspieler. Vor seinem Wechsel vom FC Schalke zu Manchester City war er Bestandteil des EM-Kaders von Bundestrainer Joachim Löw und kam sogar im Halbfinale gegen Frankreich zum Einsatz.

Doch mit dem Neuanfang beim Starensemble von Pep Guardiola hat sich die Spielzeit des technisch beschlagenen Offensivmanns drastisch reduziert.

Die Folge: Sane findet sich statt im A-Team nun in der deutschen U21 wieder, die am Freitag zum wichtigen EM-Qualifikationsspiel gegen Russland antritt (ab 18 Uhr im LIVETICKER).

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Im SPORT1-Interview spricht Sane über seinen Start in Manchester, fehlende Spielpraxis und seine neue Rolle im Team von Stefan Kuntz.

Leroy Sane über...

die Rückkehr in die U21:

"Ich hab mich gefreut, meine Kumpels im Team wieder zu sehen, um mit ihnen zu spielen. Der Trainer hat bereits mit mir gesprochen, ich soll vorangehen. Das ist ein gutes Gefühl und damit will ich der Mannschaft helfen.

den neuen U21-Trainer Stefan Kuntz:

"Ich habe mit ihm einmal telefoniert und mich sofort gut mit ihm verstanden. Meine Mitspieler haben mir bestätigt, dass Stefan Kuntz sehr gut ist. Ich freue mich auf die Zeit in der U21."

fehlende Spielpraxis:

"Wenn man jung ist, ist es besonders wichtig zu spielen. Es tut mir richtig gut, dass ich hier Spielpraxis sammeln darf. Bei der A-Mannschaft hätte ich wahrscheinlich nicht von Beginn an gespielt. Deswegen finde ich es gut, bei der U21 zu sein, um Spielpraxis zu sammeln."

das Werben von Großvereinen wie Manchester City oder Bayern:

"Das war eine tolle Sache. Man muss schon aufpassen, wie man sich verhält. Ich vergesse auch ab und zu, dass ich im Fokus stehe und ein paar Sachen mache, die ich nicht machen sollte."

seinen ersten Eindruck von City:

"Es ist eine andere Atmosphäre. Es sind sehr große Namen und auch viele Superstars dabei, so dass einiges auf dich zukommt. Wenn ich mir einige Spiele im Fernsehen anschaue, dann merke ich wieder, welchen Trainer ich habe und mit wem ich zusammenspiele. Die Mannschaft hat mich aber sehr gut aufgenommen. Sie haben mich jeden Tag gefragt, ob ich Hilfe brauche. Jeder Spieler grüßt mich am Morgen. Mit ein paar bin ich auch etwas essen gegangen."

 seine Rolle als Joker der Citizens:

"Klar, ich will unbedingt spielen. Aber man darf nicht vergessen, dass ich bei Manchester City bin. Da sind große Namen und Spieler, deshalb muss ich mich erstmal hinten anstellen."

das Etikett "Wunschspieler von Pep Guardiola":

"Das ist ein schönes Gefühl. Ich bin ein Riesenfan und habe ihn beim FC Barcelona und beim FC Bayern verfolgt. Er redet mit mir nur Englisch. Wenn es mal nicht so funktioniert auch mal Deutsch, aber wir kriegen das auf Englisch ganz gut hin."

eventuelles Heimweh:

"Das habe ich gerade nicht. Meine Familie und Freunde haben mich oft besucht. Und mit Ilkay Gündogan spreche ich natürlich Deutsch, aber auch mit Vincent Kompany und Kevin De Bruyne."

seine Zukunft:

Leroy Sane: "Es ist zu früh, sich Gedanken über die Zukunft zu machen. Ich bin extrem jung und versuche in der Gegenwart zu bleiben. Immer Step by Step."

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