Leicester - Chelsea im Video:

Die Kader-Verbannung von Diego Costa beim FC Chelsea sorgt weiter für Wirbel.

Einen Tag nach den ersten Berichten über die disziplinarische Maßnahme von Chelsea-Trainer Antonio Conte sind weitere Details bekannt geworden.

Conte: "Geh' doch nach China!"

Nach Informationen des Telegraph soll es in den Streitereien neben Costas Fitnesszustand auch um dessen möglichen Wechsel nach China gegangen sein. "Geh' doch nach China!", soll Conte demnach Costa im Streit zugerufen haben.

Eigentlich wollten die Blues den bis 2019 laufenden Vertrag mit dem spanischen Nationalspieler verlängern. Anfang Januar machten Gerüchte über eine Millionen-Offerte des chinesischen Klubs Tianjin Quanjian die Runde. Dabei könnte Costa jährlich 35 Millionen Euro Gehalt einstreichen.

Conte hatte Costa für das Auswärtsspiel bei Leicester City, das die Blues auch ohne ihren Toptorjäger locker mit 3:0 gewannen, aus dem Kader gestrichen. Hintergrund war, ersten Berichten zufolge, ein Streit über Costas Fitnesszustand.

Physios und Conte widersprechen Costa

Costa behauptete an Rückenproblemen zu leiden. Diese wiederum stünden seiner Meinung nach in Verbindung mit den häufigen Muskelverletzungen in seiner Krankenakte. Die Physios und auch Conte waren hingegen anderer Meinung.

"Am Dienstag unterbrach Diego die Trainingseinheiten wegen Rückenschmerzen. Während dieser Woche hat er nicht mit uns trainiert", sagte Conte bei BT Sports.

Nach dem Sieg in Leicester betonte der Italiener erneut die medizinische Begründung: "Das ist die Wahrheit". Auf die Frage, ob ein Angebot für Costa aus China vorliege, sagte Conte: "Nein, darüber weiß ich nichts."

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