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Bastian Schweinsteiger jubelt über sein Traumtor per Fallrückzieher © Getty Images

Die englische Presse lobt Bastian Schweinsteiger für sein Comeback bei Manchester United im FA Cup und sein Traumtor. Vereinzelt gibt es aber auch kritische Stimmen.

Über ein Jahr musste Bastian Schweinsteiger bei Manchester United auf sein Startelf-Comeback warten - doch am Sonntag war es endlich soweit. Jose Mourinho schickte den Deutschen erstmals in seiner Zeit als United-Coach von Beginn an aufs Feld.

Der Weltmeister spielte von Beginn an in der 4. Runde des FA Cups gegen Zweitligist Wigan Athletic und erzielte beim 4:0-Sieg ein echtes Traumtor per Fallrückzieher.

Die United-Fans wählten Schweinsteiger dann auch zum Spieler des Spiels und feierten ihn auf Twitter.

Lob aus der Presse - aber auch leichte Kritik

Auch die Presse fand größtenteils lobende Worte für den 32-Jährigen, sah aber auch den einen oder anderen kleinen Makel im Spiel des Weltmeisters von 2014.

SPORT1 fasst zusammen, wie die englische Presse auf Schweinsteigers Leistung im FA Cup reagiert:

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Manchester Evening News: "Im unbeweglichen und statischen United-Zentrum war der Deutsche wohl noch der Aktivste und leitete mit einer klasse Flanke Fellainis Führung ein, ehe er ein ansehnliches erstes Tor im Old Trafford erzielte."

The Sun: "Der deutsche Weltmeister kam schnell in das Spiel hinein und machte seinen Job sehr professionell. Er hatte einen großen Anteil an Uniteds erstem Tor und es war eine Freude, seine Hartnäckigkeit im Mittelfeld mit anzusehen. Auch war Schweinsteiger am richtigen Platz, um Uniteds viertes Tor zu schießen. Er kämpfte immer um den Ball, auch wenn es vergeblich war, und hatte die Fitness, um 90 Minuten zu spielen."

Daily Mail: "Auf den ersten Blick hat der 32-Jährige seinen Job gut gemacht. Die United-Fans reagierten positiv und Mourinho lächelte. Aber ein Weltmeister mit den Passqualitäten, mit denen er sich früher rühmte, hätte dieses Spiel dominieren müssen. Weil er das aber nicht tat, hat er hier langfristig keine Zukunft mehr."

Mirror: "Schweinsteiger lebt immer noch. Er hatte keinen Kaltstart - er kam aus einem Iglu, das unter einer Lawine verschüttet war. In einem Spiel hat er mehr geleistet als in den vorherigen 33. Und er krönte den United-Sieg mit einem akrobatischen Ende."

Independent: "Schweinsteigers frühes Spiel war mit Rost überzogen. Seine Pässe waren kurz und sehr einfach und wenn er etwas Abenteuerliches versuchte, spielte er planlos in den Raum. Erst am Ende sah Schweinsteiger aus, wie der Mann, den van Gaal von Bayern München geholt hatte - und neun Minuten vor dem Ende, als das Spiel bereits entschieden war, schoss er Uniteds viertes Tor. Der Applaus war donnernd."

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