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Jose Mourinho liegt mit Manchester United derzeit auf Platz fünf der Premier League © Getty Images

Jose Mourinho erlaubt sich eine kleine Spitze gegen Erzfeind Pep Guardiola und vergleicht die Dominanz des FC Bayern in Deutschland mit der Premier League.

Jose Mourinho hat sich erneut eine kleine Spitze gegen Pep Guardiola erlaubt und die Dominanz des FC Bayern mit der Premier League verglichen.

"In England sind die Klubs wirtschaftlich so stark, dass der Markt für alle geöffnet ist. Nehmen wir uns das Beispiel Bayern in Deutschland. Wissen Sie, wie sie den Titel jedes Jahr gewinnen? Im Sommer kaufen sie den besten Spieler von Borussia Dortmund. Götze, dann Lewandowski im nächsten Jahr, zuletzt Hummels", meinte der Portugiese im Interview mit France Football.

"Ich komme bei einem Klub an, der eine große und erfolgreiche Geschichte hat. Aber kein Klub in England, egal ob Manchester United, Liverpool oder Manchester City, kann über Jahre hinweg dominieren. Die Macht ist verteilt."

Damit reagierte der Trainer von ManUnited auch auf die Probleme von Guardiola bei Stadtrivale ManCity. Mit Bayern hatte der Spanier dreimal in drei Jahren die Meisterschaft gewonnen, mit den Citizens spielt er eine durchwachsene Saison.

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Mourinho erklärt neue Gelassenheit

Außerdem erklärte Mourinho, dass er gelassener geworden sei. "Ich kann nach Hause gehen und nicht über Fußball nachdenken. Zu Beginn meiner Karriere konnte ich das nicht. Ich war immer damit verbunden, 24 Stunden am Tag. Ich musste erwachsen werden."

Der Trainer fühlt sich gut mit seiner Persönlichkeit. "Ich bin gelassener und friedvoller geworden. Ein Sieg bedeutet für mich nicht mehr das Größte, eine Niederlage stürzt mich nicht in die Hölle."

"The Special One" hat offenbar seine innere Ruhe gefunden.

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