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Sevilla FC v Leicester City - UEFA Champions League Round of 16: First Leg
Claudio Ranieri musste im Februar bei Leicester City seinen Hut nehmen © Getty Images

Claudio Ranieri äußert sich zu seinem Aus bei Leicester City und Gerüchte, die Spieler hätten gegen ihn gespielt. Der Italiener hat seine eigene Theorie.

Claudio Ranieri hat über sein Aus bei Leicester City gesprochen. Entgegen anders lautender Berichte glaubt der 65-jährige Italiener nicht, dass die Spieler gegen ihn gespielt hätten.

"Ich kann nicht glauben, dass die Spieler nicht ihr Bestes gegeben haben, weil es andere Probleme gab", sagte Ranieri bei Sky. "Im Vorjahr haben sie weniger verdient und danach das Doppelte oder Dreifache."

Druck aus dem Umfeld

Im Jahr nach der Meisterschaft sei die Situation "völlig anders" gewesen, man "reiste um die Welt nach Amerika, spielte zum ersten Mal gegen große Teams". "Ich kann nicht glauben, dass mich meine Spieler auf dem Gewissen haben. Nein, nein, nein."

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Vielmehr vermute Ranieri den Übeltäter "hinter mir". So habe der Italiener auch im Meisterjahr Probleme gehabt. Mit den schlechten Leistungen in der aktuellen Spielzeit hätten seine Gegner jedoch "ein bisschen mehr Druck gemacht".

Ranieri lobt Shakespeare

Namen wollte Ranieri nicht nennen. Doch soll er Probleme mit Leicesters damaligen Co- und jetzigem Cheftrainer Craig Shakespeare gehabt haben.

Über den jetzigen Erfolg freue sich Ranieri jedoch. "Ich bin sehr glücklich zu sehen, dass meine Spieler mein System und alles, was ich ihnen beigebracht habe, umsetzten. Sie spielen gleich", so der 65-Jährige. Shakespeare sei "sehr intelligent, diesem Weg zu folgen".

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