vergrößernverkleinern
La Corunas Präsident Augusto Cesar Lendoiro hat Julio Rey gekündigt © Imago

Deportivo La Coruna löst kurz nach der Verpflichtung von Julio Rey den Vertrag mit ihm wieder auf. Dem Talent wurde ein drei Jahre alter Tweet zum Verhängnis.

Das Internet vergisst nichts: Das hat jetzt auch ein spanischer Nachwuchskicker schmerzlich erfahren müssen, als er über einen gut drei Jahre alten Tweet gestolpert ist.

Wenige Stunden nach der Verpflichtung von Julio Rey hat Erstligist Deportivo La Coruna den Vertrag mit dem Mittelfeldspieler wieder aufgelöst. Grund war ein Twitter-Eintrag von 2012, worin der 20-Jährige den Klub als "Scheiß Depor" beschimpft.

"Deportivo verlangt, dass seine Spieler für Fairness stehen, Respekt für den Gegner haben und eine positive Einstellung gegenüber dem Klub, dessen Farben und Werte vertreten", teilte der Verein nach einer "Analyse der unglücklichen Kommentare" in einer Stellungnahme mit.

Deportivo hatte den zuletzt von Espanyol Barcelona an Drittligist CF Pobla de Mamufet ausgeliehenen Rey am Montag verpflichtet.

Nach Tipps aus Fankreisen wurde der Klub auf den Tweet aufmerksam und zog die Konsequenzen. Dass der Eintrag längst gelöscht war, nützte Rey nichts.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel