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Gerard Pique und Alvaro Arbeloa werden keine Freunde mehr © SPORT1 / Getty Images

München - Der Titelkampf in Spanien spitzt sich doch noch einmal zu. Die unerwartete Spannung entlädt sich auf Twitter. Dort geraten Gerard Pique und Alvaro Arbeloa aneinander.

In Spanien wird der Titelkampf nach der zweiten Pleite des FC Barcelona in Folge doch noch spannend. Die Nerven liegen blank, auch auf Twitter. Denn dort teilen in diesen Tagen die einstigen Nationalmannschaftskollegen Gerard Pique (Barca) und Alvaro Arbeloa (Real Madrid) aus.

Nachdem der FC Barcelona überraschend mit 0:1 bei Real Sociedad verloren hatte, ätzte Arbeloa in Anspielung auf Barcas Sieg gegen Atletico Madrid in der Champions League nach einem umstrittenen Platzverweis gegen Fernando Torres auf Twitter: "Wie schwierig es ist, gegen Elf zu gewinnen! Großartige Partie von Illarramendi und Granero, Versprechen erfüllt!"

Asier Illarramendi und Esteban Granero spielten einst für Real Madrid und liefen nun beim Sieg von Real Sociedad gegen Barca auf.

Pique wurde mit dem Tweet in der Mixed Zone konfrontiert und antwortete: "Ein Spieler, der in 32 Spielen nur einmal in der Startelf stand, verdient keine Antwort."

Doch Arbeloa legte nach: "Ein toller Film: 'Die Wahrheit tut weh'." Eine Anspielung auf Pique, der den Film (deutscher Filmtitel: Erschütternde Wahrheit) unter der Woche via Twitter seinen Followern empfahl – kurz nachdem Real Madrid mit 0:2 in Wolfsburg verloren hatte.

Pique antwortete süffisant. Weil Arbeloa einen Tippfehler beging,  schrieb er "Peliculón (übersetzt: guter Film) hat einen Accent. Lass uns umarmen."

Arbeloas Antwort mit Bezug auf Torres' Platzverweis gegen Barca: "So wie 'expulsión' (Platzverweis). Du hast Recht. Eine Umarmung, Phänomen!"

Das Twitter-Duell ist eine weitere Episode der persönlichen Feindschaft zwischen Pique und Arbeloa.

Erst im Dezember sagte Pique über Arbeloa: "Arbeloa sagte, dass er mein Freund sei. Ich betrachte ihn aber nicht als meinen Freund. Er ist ein Bekannter, aber kein Freund." Arbeloa warf dem Katalanen zuvor vor, eines Tages mit seinen Aussagen über Real Madrid "im Comedy-Club" auftreten zu können.

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